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Heijo & Barbara's Mobilreisen |
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Wir
können nicht
verhindern, dass
wir älter werden, aber
wir können verhindern, dass wir uns dabei langweilen. (unsere
Heckbeschriftung)
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2.Teil - Frankreich - Spanien - --> letztes Update: Montag, 20. April 2015 Teil - 2 der Tour in der Übersicht...
Donnerstag, 26.März
Heute hat Klaus Geburtstag. Zu 10:30h die Fähre nach Cadiz genommen. Auch
hier wieder erst der Weg zum Touristenbüro. Cadiz ist eine alte
Stadt, die in der Vergangenheit ihren Reichtum im
"Amerika-Handel" gemacht hat. Die Partnerstadt von Cadiz ist
Havana / Cuba und dessen Lebensstiel ist auch hier erkennbar. Entsprechend sind die historischen
Gebäude ausgestattet. Der Ort liegt auf einer Landzunge und somit war der
Weg von Küste zur Küste sehr kurz. Die Fläche der Stadt ist 1,5 x
1,8 Km. Beim Eintritt in die
Kathedrale, haben wir erstmalig Seniorenrabatt bekommen HiHii.. Wir
sahen auf dem Hof eines Kindergarten, dass die Kleinsten auch üben, um
hier am Karfreitag an der Prozession teil zu nehmen.
Freitag, 27.März Heute war putzen angesagt, denn die Sonne bringt doch einiges zum Vorschein. Gegen Mittag sind wir noch einmal mit dem Rad in die Stadt und zu OSBORNE gefahren. Unser Sherry-Vorrat musste unbedingt aufgefüllt werden. Zu 17:00h sind wir dann auch mal in die andere Richtung (Sherry-Hafen) gefahren um den Teil auch zu sehen. Etliche Tapas-Bar's lockten mit kühlen Erfrischungen - so dass auch wir eine Getränkepause eingelegt haben - mhh lecker. Samstag,
28.März Einkaufen in der Stadt bei MERCADONA. LIDL
und ALDI sind auch am Ort, aber wir möchten auch mal ein anderes Angebot
kennen lernen.
Sonntag, 29. März - Sommerzeit !!
Und sehr auffällig - die Farbe der Erde - Rot!!
Montag, 30. März 2.
Versuch Sevilla. Dem Rat unseres Platznachbarn entsprochen und die Sache
zu Fuß angegangen. Wir hatten einen vernünftigen Stadtplan von Sevilla.
Über die Brücke Pte. de las Delicias und links durch eine Straße waren
wir fast an dem Parque Maria Louisa. Zu Fuß weiter in die Stadt in Richtung Kathedrale. Leider war hier die Schlange sehr lang - Wartezeit ca 1 Stunde in der prallen Sonne (30°) nee das müssen wir nicht haben. Aber vor dem Alcazar-Palast war keine Schlange - also € 9,50 pro Person Eintritt bezahlt und uns hier treiben lassen. Eindrücke - siehe Bilder. (es sind wesentlich mehr Bilder entstanden)
Gegen 16.00 Uhr hörten wir wieder Trommeln im Gleichtakt. Wieder eine Prozession. Diese haben wir uns angesehen - in Ruhe, ohne Schubsen und Schieben, direkt vor der Basilika - und waren sehr beeindruckt von dieser Tradition. In der Prozession liefen Männer in Gewändern, mit Schuhen, in weißen Socken oder gar barfuss. Die Tragemonstranzen aus Silber mit einem Gewicht von mehr als einer Tonne (1.000 Kg) wurde getragen - aber von entsprechend kräftigen Männern mit Gewichtheber-Gürteln! Eine ähnliche Monstranz haben wir in Cadiz in der Kathedrale gesehen, die Dimension: 3m x 4m und ca. 5m Hoch, aus Silber getrieben. Direkt vor uns wurde das Gewicht abgesetzt, die Schabracken hoch geschlagen und die Männer untendrunter wurden mit Wasserbechern versorgt. Am 1.April war auch ein entspr. Bericht im "Auslands-Journal".
Ein sehr ereignisreicher und beeindruckender Tag.
Dienstag, 31. März Früh
aufgestanden - 7.15 Uhr weil wir bis Mittag am nächsten Zielort sein
wollen und nicht in der Hitze fahren. Ziel ist Caceres.
Mittwoch, 1. April Heute
mit dem Bus in die Stadt - für 1,-EUR kein Thema. An der großen Post
raus und dann zu Fuß weiter. An der Kirche San Juan haben wir einen Blick
hinein geworfen und gesehen dass dort zwei Tragemonstranzen mit Blumen
geschmückt wurden. Ziel
erst einmal das Touristenbüro - in der alten Stadt am Pza Sta Maria. Dort
einen Stadtplan der alten Stadt und der gesamten Stadt erhalten. Ein Heft
über die alte Stadt hatte ich unterwegs schon gekauft. Dann haben wir am
Pza de San Jorge einen Kaffee getrunken und das alles erst einmal auf uns
wirken lassen. Durch die Stadt treiben lassen - gestaunt, entdeckt,
bewundert - es war einfach ein Rückversetzen um mindestens 200 - 300
Jahre. Wenn uns jetzt ein Mann in Rüstung auf einem Pferd entgegen gekommen wäre - wir hätten uns nicht gewundert.
Abends um 20 Uhr zurück an der Kirche San Juan, haben wir uns diese Prozession angesehen. Pünktlich um 20.30 Uhr klingelte eine helle Glocke und die Prozession begann. Männer mit Ketten an den Füßen, schwere Kreuze tragend... Das war Buße pur. (wofür die wohl büßen mussten??) Frauen in schwarz mit hoher Mantilla .... eine Tragemonstranz mit dem gekreuzigten Jesus. Um Punkt 21:00 Uhr trug man die "Maria Esperanza" mit über 50 brennenden Kerzen und silbernen Leuchtern aus der Kirche und die Kirchenglocken begannen zu läuten. Donnerstag, 2. April Ruhetag ..... Haushalt ... und die Domain weiter schreiben, mit dem Rad noch etwas einkaufen bevor die 4 "heiligen Tage" beginnen. (Einkaufen - Fehlanzeige, Heute ist in Spanien auch schon Feiertag) Karfreitag,
3. April Wir haben eine Radtour zum Kloster, oberhalb des Ortes
unternommen. Unterwegs kamen wir an der Kirche "Saint Francis"
vorbei. Der
Weg zu dem Kloster ist nur 3km weit aber steil und beschwerlich. Der
Klosterberg ist 600 m hoch und der Blick von hier oben in die Extremadura
ist phantastisch. Man sieht in der Ferne die schneebedeckten Bergketten und
die Störche kreisen "unter" einem. Samstag, 4. April Wir haben uns die Karsamstags-Prozession hier im Ort angesehen. Sie findet in dieser Dimension nur alle fünf Jahre statt. Es sind unterschiedliche Bruderschaften, die diese Prozession durchführen. Bemerkung am Rande: Die Straßenreinigung war bis unmittelbar vorher mit einem "Wischwagen" in der Fußgängerzone unterwegs, so einen Stellenwert hat diese Veranstaltung. Auch sämtliche Aussengastronomie musste Tische, Stühle und Sonnenschirme einräumen. Die Bilder sind in der Zeit 17:00 - 20:00 Uhr entstanden. Die Träger mit ihren Stöcken mit Metallspitzen geben den Takt für den langsamen Marsch. Klonk - klak - Klonk - klak - - -
Wenn dann die Träger die gesamte Tragekonstruktion auf Armeslänge "hoch wuchten" und damit für ca. 3 - 4 Minuten schwingen und tanzen, gibt es allgemeinen Szenenapplaus. Die Sauberkeit in der Stadt (nicht nur in dieser) hat uns absolut beeindruckt. Nicht nur, dass vor der Veranstaltung die Straßen und Plätze gewischt wurden - auch unmittelbar nach der Prozession war die Stadtreinigung mit dem Besenwagen wieder in Aktion - Kompliment. Sonntag, 5. April (Ostern) Wir fahren noch einmal mit dem Rad in den Ort und stellen fest, dass zu 13:00h noch eine Prozession durchgeführt wird. Heute sind die Farben der Teilnehmer hell, die getragene Figur ist in einem weißen Mantel gehüllt und die Musik ist irgendwie fröhlicher. Den Rest des Nachmittag genießen wir am Plaza Mayor ohne Stress und Hektik. zu 16:00h fahren wir zurück und stellen fest, es wird hier am Platz ruhiger, da sehr viele spanische Gäste abgereist sind. Montag,
6. April In der Nacht gab es heftigen Regen und länger
andauernde Gewitter, trotzdem schlafen wir recht gut. Am Morgen
haben auch wir alles verpackt und fahren frühzeitig in Richtung Burgos.
Die Strecke führt uns vorbei an Salamanca, Valadolid und
"leider" Madrid. (Wir
wollen ja auch noch weiterhin Ziele haben).
Dienstag, 7. April Wir müssen uns wieder an nordische Temperaturen gewöhnen, in der Nacht war es nur 4°C und die Heizung wurde am Morgen wieder eingeschaltet. Wir hatten geplant, zu 10:30h den Bus vom CP in die Stadt zu nehmen. Fehlanzeige, der Bus fährt nur vier mal am Tag und der nächste erst um 12:45h.
Da wir ja gestern die Strecke mit dem Rad gefahren sind, machten wir uns auf den Weg. Nach 40 Min. Fußweg hatten wir den "Santa-Maria Bogen" erreicht. Natürlich war das eigentliche Ziel die Kathedrale. Sie steht unter UNESCO-Weltkulturerbe und ist einfach nur überwältigend. Wir haben für die Besichtigung fast 2 Std. benötigt und können an dieser Stelle nur empfehlen: "hin fahren - anschauen". Aber bitte die dicke Jacke oder Pullover anziehen, denn innerhalb der Kirche ist es lausig kalt.
Teil - 3 der Tour in der Übersicht...
Mittwoch,8.
April Wir möchten in einer Woche wieder im heimischen Stall
sein, also - - Weiterfahrt nach Frankreich / St.-Jean-De-Luz zum CP
"ATLANTICA" direkt an der Atlantik-Küste. Das
Wetter ist optimal und die Fahrt führt durch eine bergige Region
verläuft sehr gut. Da das Wetter gut ist - geht es zum Strand. Fußweg ca. 10 Minuten - aber der Strand ist schön. Steine und feiner Sand. Allerdings liegen am Strand wirklich große Steine herum - und auch viel Treibholz. Wohl Relikte von den Stürmen in den letzten Wochen. Donnerstag,9.
April Heute waren es ca.350Km für die Strecke bis La Rochelle.
Der CP liegt am Rande eines Centre Commercial (Einkaufsgebiet). Also sind wir abends noch etwas bummeln gegangen. Freitag, 10. April Gegen 11:00h auf das Rad und in die Stadt gefahren. Manchmal etwas abenteuerlich da der Radweg genau an der Straße ist. Am Place de Verdun und der Kathedrale in der Stadt angekommen. Schon da zeigte sich das Flair der Stadt. Die wunderschönen alten Häuser, die Straßen eng - also Einbahn und Rad. Unser Ziel das Tourismusbüro liegt an dem Quai Georges Simenon. Die Gegend dort lässt einen ahnen dass die Stadt vor 200 Jahren sehr maritim war.
In dem Hafenbassin lag ein alter 3-Master der viel Aufsehen erregte. in einigen Tagen wird er den Hafen als Segelschulschiff verlassen. Junge Leute klettern gesichert durch die Takelage, dass einem nur vom Zuschauen schwindelig wird. Das Gebiet um "Vieux Port" mit den alten Türmen war sehr beeindruckend. Hier gab es viele Restaurants - und natürlich Fisch und Meersfrüchte fangfrisch, relativ preiswert und ohne Ende.
In diesem Stadtteil konnten wir schlendern - einen Wein trinken -
bewundern und staunen. Am Place du Marché war der Fischmarkt um 15:15h
schon vorbei - aber draußen vor den Hallen gab es noch Obst und Gemüse.
Am Place de Verdun fanden wir ein Café - eine schöne alte Front mit Holz
und Glas. Leider begann es zu regnen - erst leicht aber dann..... also machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg zurück. Ein heißer Tee hält hoffentlich eine Erkältung auf. Es war wieder ein sehr schöner Tag ..... am Meer ist es doch sehr schön :-)
Samstag, 11. April Geplant
wollen wir südlich
von Paris die Nacht verbringen. Wir sind nicht nur Autobahn gefahren und haben
es bis Chartres geschafft. Der
CP
"Les Bords de l'Eure" liegt 3 km
außerhalb der Stadt und war höchstens 30% ausgelastet. Aber für die
Stadtbesichtigung genau passend. Zu Fuß zur Kathedrale ca. 25 Minuten -
durch enge Gassen - ansteigend.
Sonntag, 12. April Versailles ist das Ziel...
Es war wunderschön - aber man darf nicht daran denken wann das alles - und vor allem wie - entstanden ist. König's in Frankreich haben schon gewusst wie man gut lebt und sich vergnügt. :-) Das Wetter war uns gut gesonnen - angenehme Temperaturen und Sonnenschein. Zu 18 Uhr werden die Gärten geschlossen - somit strömte alles in Richtung Ausgang und löste sich auf dem Platz vor dem Schloss auf. Montag, 13. April Die letzte Nacht verbringen wir auf dem SP in Aachen. Ein schöner Platz mit allem erforderlichen Einrichtungen und Topp gepflegt. Von hier ist man relativ schnell in der Stadt mit seinen Sehenswürdigkeiten. Am Dienstag wurden wir durch ganz dezentes Klopfen an der Tür geweckt, der freundliche Platzwart kassierte die Stellgebühr 15,- EUR. Also auch noch bei Lindt im Werksverkauf den Schokoladen- proviant aufgefüllt und dann Richtung Heimat. Dienstag, 14. April Fazit: Die Besichtigung der Gärten von Versailles war wie ein "Schlussakkord" der gesamten Tour. Manch einer wird natürlich sagen: Da wäre ich aber nicht hingefahren... - Dort hätte ich aber angehalten und besichtigt... - Warum seid ihr nicht in jenem Ort gewesen ??? ... Wir sind "satt" und haben für uns eine sehr schöne Tour verlebt. Haben Land und Leute gefunden und werden (wenn man uns lässt) das ganze noch einmal machen, aber dann 8 Wochen und etwas später (Mitte März bis Pfingsten) fahren. Wir sind insgesamt 6.640 Km gefahren mit einem Dieselverbrauch von 9,9 L/100 und haben jetzt eine kleine Beule am Heck. :-( Der Liter Diesel kostete überall zwischen 1,08 / 1,19 EUR Eins aber noch..... es gibt überall Menschen die ihre Finger nicht bei sich behalten können und meinen sie dürfen sich am Eigentum anderer Menschen bedienen. Wenn man als Frau eine Handtasche umhängen hat mit drei Reißverschlussfächern und plötzlich feststellt, dass eins davon offen ist -und Frau hat es nicht bemerkt- dann ist das ein verdammt unangenehmes Gefühl. Es ist nichts passiert und es hat nichts gefehlt, aber zu wissen dass es Menschen gibt mit der Fähigkeit einem so nah zu kommen, ist schon beängstigend. Nachsatz: Jetzt habe ich eine körpernahe Dokumententasche, die am Gürtel unter der Hose getragen wird.
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