Heijo & Barbara's Mobilreisen

Florenz Bozen England-Fähre

Wir können

nicht verhindern,

dass wir älter werden,

aber wir können verhindern,

dass wir uns dabei langweilen.

 (unsere Heckbeschriftung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 01.März 2015 Tacho: 29.800 Km    -  Frankreich - Spanien  -                                      --> letztes Update: Montag, 20. April 2015

Endlich ist der Winterschlaf beendet.  Nach 2 Jahren und 30T Km war eine Fahrzeuginspektion fällig und bei der Gelegenheit wurden auch zusätzliche Schlösser (HEO Safe) an Aufbautür und Türen der Heckgarage eingesetzt. Auch das hat Ralf Sennholz sauber durchgeführt... Die Fahrer und Beifahrertür werde mit Zurrgurt&Spannschloss gesichert, aber keine "Baumarktware" sondern aus der Industrieverpackung.              

Hier nun Teil - 1 der Tour in der Übersicht...

          

Wie mit der ADAC-Maps berechnet, sind wir auch in Strecke & Zeit in Freiburg angekommen. Mit der ADAC-Maps lässt sich (meiner Meinung) eine  Reisemobil-Tour am besten planen, weil die entspr. Parameter eingesetzt werden können. Am Mittwoch, 04.März sind wir unterwegs bis zum SP in Chalon-sur-Saone.   Dauer: 6,17h  Strecke: 308,7Km  Maut: 0,00 €   Die Fahrt war eigentlich belanglos, bis auf die zwischenzeitliche  Außentemperatur von 2°C und Schneeregen.  Leider war der SP belegt wegen "Kirmes im Dorf" und somit sind wir zum SP "Givry" gefahren. Ein kleines Dorf, in dem am Donnerstag der Markttag ist. Frisches Obst und Gemüse eingekauft und schon ging's weiter Richtung Lyon / Montelimar... Die mautfreien Nebenstrecken sind sehenswert, aber wenn man mehrmals gen Süden fährt kann es schon nerven. Die Strecke durch Lyon ist super beschildert und mit einem Stundenschnitt von 70Km/h über die "mautfreie" Autobahn gut zu fahren. Danach weiter an der Rhone entlang. Ich möchte hier nicht im Sommer von Stau zu Stau fahren. 

Der nächste SP war kostenfrei in "Les Granges-Gontrades" am Weingut "Dome de Elyssas". Auch wieder ein kleines Dorf in Mitten der Lavendel- felder.  Der Wind pfiff über die Hügel der Provence und es war hier nicht unbedingt warm. Von hier dann die kurze, aber sehenswerte Strecke (45 Km) über Gringnan mit seinem wunderbaren Schloss nach Nyon zum SP  des Weingut "de Rocheville". Der Fußweg vom Weingut in den Ort war durch eine Furt durchschnitten, also Schuhe aus und durch das kalte Wasser (brrrr aber erfrischend). Die historische Brücke und ein Oliven-Museum ist ein unbedingtes muss. In den Läden der Stadt haben Brot, Oliven und Patè die Besitzer gewechselt, so dass wir ein wunderbares Abendessen mit einem Glas Rotwein hatten. 

Samstag, 07.März strahlend blauer Himmel, das wird heute ein super Wetter.  Den Ersten Teil der Strecke bis Avignon ging es noch durch die  wunderbare Landschaften der Provence. In Avignon dann entlang der endlos scheinenden historischen Stadtmauer. Es reiht sich ein "voller" Parkplatz an den nächsten und Reisemobile sind hier wegen der Höhenbeschränkung von 2,20m nicht erwünscht.  Also weiter nach Nimes und zwischendurch bei LIDL eingekauft, das Angebot ist hier besser als bei ALDI... (unsere Meinung). Wo gibt es sonst frische Croissants für 29 Cent?  Kurz vor Montpellier sind wir dann auf die mautpflichtige Autobahn gewechselt.  Die Einsparung zur mautfreien Strecke  ca.50Km und eine Std. Fahrtzeit aber für die 128Km waren 17,40 EUR fällig. (Und in Deutschland regt man sich auf, wenn eine Maut eingeführt wird !!??!!) Jetzt stehen wir auf dem gut ausgestatteten SP in "Ste. Marie la Mer 66470", Rue Gustave Eifel 15 - östlich von Perpignan.  

Sonntag, 08.März Am SP angeschlossen ist auch eine Auto-Waschanlage. Es ist anscheinend eine spanische Tugend, Sonntag's ab 07:30h sein Auto von der offen stehenden Anlage waschen zu lassen. An Schlaf ist jetzt auch nicht mehr zu denken. Im nahen Supermarkt noch fix einen 5Ltr. Wasserkanister gekauft, denn das Wasser aus Nyon riecht für unsere Verhältnisse nach Chlor und der Kaffee schmeckt einfach nur nach bäääh.  Von hier starten wir zu 10:00h nach Figueres, das Dali-Museum interessiert uns und macht neugierig. In Figueres war genügend Parkraum frei und wir erkunden die Sehenswürdigkeit der Stadt, das "Dali-Museum".     Vor der Kasse stehen Massen von japanischen Touristengruppen und somit müssen wir für die Wartezeit und Besuchszeit mind. 4 Std. rechnen, nee - das muss nicht sein. Wir schlendern durch den Ort und finden ein interessantes Hotel... Nicht nur die Fassade ist "künstlerisch wertvoll" sondern das Innere des Hotel auch noch. Naja - wer's mag.

 

Auf geht's, die kurze Strecke nach L' Estartit ist zügig zu fahren und wir sind frühzeitig auf dem CP . "Camping les medes".

Hier werden wir für zwei Tage bleiben und erst einmal "ankommen". Wir sind ja nicht auf der Flucht. In den  Sommermonaten ist eine Reservierung absolut zu empfehlen.  Am Montag ist Markt in Torroella, also die Fahrräder ausgeladen und die 4 Km zum Ort geradelt. Auf dem Markt ist neben Kleidung, Schuhen und sonstigem Gedöhns auch Obst und Gemüse zu kaufen. Orangen, das Kilo zu 0,65 EUR und Tomaten, Paprika, Möhren und Zuchini in super Qualität. Nachdem der Einkauf im Reisemobil verstaut ist, wird der Ort und die Strandpromenade von L' Estartit besucht. Es ist noch nichts von Touristen zu sehen und alle Fenster und Türen sind noch verschlossen. Vereinzelt sieht man Geschäftsinhaber mit dem Hochdruck-Reiniger arbeiten. Für uns ist das Wetter hier in dieser Jahreszeit richtig prima, 22°C und strahlend blauer Himmel.  

Wir entscheiden uns für die Fahrt am Dienstag zum SP "Spätzle Fritz". 

Dienstag, 10.März  Die Fahrt zum nächsten Punkt war unspektakulär, denn wir hatten uns für die Autobahn entschieden. Die Mautgebühren sind hier niedriger als in Frankreich und die Strecke um Barcelona ist kostenfrei. Auch Tarragona war flott umfahren und wir erreichen am frühen Nachmittag den SP für eine Nacht: Spätzle Fritz. 

Die Gebühr liegt bei 11,- EUR oder kann gegen Abendessen im Restaurant verrechnet werden. Wir entscheiden uns für Abendessen. Auf dem riesigen Platz stehen auch recht exotische Fahrzeuge, z.B.. ein alter SETRA-Bus, der von zwei Herren als Wohnmobil umgebaut ist. Die haben alles dabei, selbst die Küche und Dusche haben "haushaltsübliche" Dimensionen. 

 

 

Am Mittwoch, 11.März ist Valencia das Ziel. Wir fahren den CP "Coll Vert" in Pinedo an, denn der SP in der Stadt ist uns zu unsicher. Für die Strecke (11 Km) nach Valencia nehmen wir Donnerstag den Bus, denn die Haltestelle ist direkt am CP. 

Zu 10:30h sitzen wir im Bus und fahren zum Zentrum Valencia. Die architektonisch ausgefallenen Gebäude (Kunst - Museum etc.) an denen wir vorbei fahren sind einmalig. 

Die Altstadt mit seinen historischen Gebäuden ist das primäre Ziel. Es wir möglichst viel erkundet und die Schaufensterauslagen sind sehr interessant, typisch spanisch.      Auch Paare in Festkleidung begegnen uns. 

 

 

 

 

Des Rätsels Lösung war auf dem riesigen Rathausplatz. Das Fest nennt sich "Fallas" und dauert zehn Tage, vom 09. - 19. März zu Ehren des Hl Josef. Riesige Figuren sind in den einzelnen Seitenstraßen aufgebaut und hierbei ist der Fantasie keine Grenze gesetzt. Massen von Menschen strömten ab 13:00h auf dem Rathausplatz zusammen und auch die Fenster in den umliegenden Gebäuden waren offen und die Menschen verfolg- ten das Spektakel auf dem Platz. Ein gewaltiges Feuerwerk zu 14:00h ( ja - Vierzehn Uhr) bei strahlendem Himmel wurde abgebrannt.  Es waren aber nicht die schönen Farben des Feuer- werk im Fokus , sondern vielmehr die Lautstärke. Wir standen ziemlich vorne am Schutzgitter und somit spürten wir, wie die Luft vibrierte und die Hose flatterte. (nicht vor Angst)   So etwas haben wir noch nicht erlebt oder gehört und nach 6 Min. war das Feuerwerk beendet und der Rauch und Gestank zog sehr schnell ab. Die Sonne war wieder sichtbar. 

Jetzt nur noch ne'n Kaffee und dann geht's weiter. Aber allmählich werden wir "Fußlahm" und möchten zu 17:00h nur noch mit dem Bus zurück zum Reisemobil.       Fazit: Der Besuch war einmalig...  

Morgen soll das Ziel "Elx / Elche" sein, ca. 220Km die N332 an der Küste entlang - mal sehen...  

Freitag, 13.März  Das Wetter ist super und somit sind wir bis Calpe gekommen. Der erstgenannte SP im ACSI-Führer war komplett voll und wir sind etwas weiter gefahren. Der nächste SP "Mediteraneo" hatte noch ca. 10% freie Plätze. (am Montag fahren wir weiter) Am Sonntag war eine Fahrradtour in der Region angesagt. Calpe-Altstadt war sehr urig und ursprünglich. Leider war der Wind am Morgen sehr frisch und der Heimweg zu 13:00h zum SP bedurfte keiner Diskussion.

          

Uii, am SP wurde für kleines Geld (€ 1,50) Paella angeboten - draußen in der Pfanne zubereitet - und somit war der Sonntagmittag gerettet. Am Nachmittag war faulenzen angesagt... 

Hier nun Teil - 2 der Tour in der Übersicht...

Montag, 16.März Alles verpackt und bezahlt, die ACSI-Jahresgebühr haben wir durch die Preisvorteile längst wieder reingeholt.                10:30h - Fahrt nach Almeria. In der Nacht hatte es ordentlich geregnet, aber jetzt scheint die Sonne wieder. Über die A7 vorbei an Orangen und Zitronenplantagen, zwischendurch auch mal Olivenpantagen. Der Eindruck von Benidorm und Alicante, neee, (von der Autobahn gesehen) wie kann man nur in einer der 20 oder 30 Etagen- Hochhäuser seinen Urlaub verbringen! Das sind Bausünden in Reinkultur und eine Wohnung möchten wir hier nicht einmal geschenkt haben. Andalusien kam näher und es begann zu regnen -  wie in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

                         

Die Stadt Almeria ist erreicht, aber die Koordinaten aus dem Stellplatzführer passen überhaupt nicht. Almeria wurde damals von Seeräubern gegründet und ich habe den Eindruck, einige Nachfahren sind noch hier geblieben...  Die angezeigten Koordinaten liegen in einem typischen arabischen Viertel in Hafennähe, dass kann nur falsch sein - Auu man - tatsächlich - im ACSI-Führer steht "Almerimar".   Hmmm - wer lesen kann vermeidet Umwege.

Gut, wir fahren zum CP "La Garoffa". Ein idyllischer Platz Richtung Malaga an der N340 direkt in einem Bucht am Meer. Wir haben den Platz 35 direkt unter dem Viadukt der alten Strasse. Unmittelbar in Strandnähe und das Meeresrauschen begleitet uns am Abend in den Schlaf.

 

Dienstag, 16.März Heute ist die Fahrt nach Granada geplant. Auf der Straßenkarte sind wunderschöne Strecken durch die Sierra-Nevada zu sehen, aber wir entscheiden uns für die N92. Die Sierra ist wunderschön und wir erleben eine schroffe Berglandschaft, die uns bis auf 1380m herauf führt. Wir erleben schneebedeckte Berge und unmittelbar an der Strecke blühende Mandelbäume. Ich fahre nur noch mit 80 Kmh um die Schönheit zu genießen.            Und wer genau hinsieht, entdeckt noch alte Filmkulissen...

Wir erreichen den Ort "Beas de Granada" (18 Km vor Granada) und unser Navi führt uns in den Ort. Die Strassen werden immer enger und plötzlich sind an jeder Fahrzeugseite noch 3cm Platz. Ein Einheimischer signalisiert uns, das wir am CP vorbei gefahren sind. Wir wenden gaaanz vorsichtig in einer Hofeinfahrt und müssen die verdammte Engstelle im Dorf noch einmal passieren - alles gut gegangen. Nach weiteren 5 Minuten Fahrtzeit haben wir den CP "Alto de Vinuelas" erreicht. Die GPS-Daten im ACSI-Buch und im CP-Prospekt differieren - das ist also die Erklärung für den Umweg ins Dorf... Wir nutzen den CP als Station für unseren Granada-Besuch, denn der Linienbus hält direkt am CP-Eingang. Für 3,40 EUR p.P.  kommen wir hin und zurück. In der Nacht ist es 4,5°C denn wir sind hier auf 1.100m nN  und Granada liegt auf 740m nN. Wir haben es aber trotzdem schön muckelig warm und genießen die Aussicht auf die schneebedeckten Berge. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch,17.März    Der Tag ist als Erkundung und Stadtbesichtigung vorgesehen, denn Granada hat nicht nur die Alhambra.

Wir schlendern auch durch das Arabische-Viertel mit seinen engen Gassen.          Der Touri-Bus (Hop on-Hop off) ist ein ideales Transportmittel um Fußschonend von A nach B zu kommen.

 

 

 

 

 

 

 

     

     Historische Gebäude und Kirchen werden staunend besucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 19.März  Die Karten für die Alhambra hatten wir über den CP Alto de Vinuelas bestellt und bezahlt. Wir haben uns für den 15:00h Termin entschieden.  Es ist allgemein bekannt und auf den Karten vermerkt, wer nicht zur "bestellten" Zeit am "Nasriden-Palast" ist, kommt nicht hinein. Wir konnten erleben, wie ein Paar mit der 14:00h Karte um 14:45h keinen Eintritt erhielt.  Nicht die Zeit beachtet - Pech gehabt.  

Hier nur einige Bilder, denn alle Eindrücke zu beschreiben und Bilder zu veröffentlichen würde den Rahmen sprengen. Diese reichhaltige und historische Stadt ist definitiv ein Höhepunkt unserer Reise.

    

Freitag, 20.März  Heute geht's noch einmal durch die Berge der Sierra-Nevada nach Torre de Mar.  Unterwegs begleitet uns der Regen ab der Höhe 600m nN aber wir hoffen, dass es an der Küste wärmer ist als auf 1.100 Meter Höhe.   Die Straßen  A44 / N323 / A7  sind sehr gut ausgebaut und somit sind die 160Km Fahrtstrecke zügig erledigt. Trotzdem fahre ich selten schneller als 80Kmh, denn die Berge und Region der Sierra-Nevada ist sehenswert. (und wir haben doch Zeit)

 

Wir bekommen zu 13:30h in  Torre del Mar  auf dem CP "Caravaning Laguna Playa" den Stellplatz 87 und werden bis ??-Montag-?? bleiben. Unser Nachbar "Bernhard" überwintert hier und hat am PKW ein ST-Kennzeichen und am Wohnwagen ein identisches BF-Kennzeichen. Am Nachmittag lässt der Regen und Wind nach und gegen Abend reißt der Himmel auf. Es wird doch noch schön... Die Uferpromenade ca. 5 Km lang sind wir ein gutes Stück gegangen und dann durch den Ort wieder zurück. Naja, nette Geschäfte sind bis spät in den Abend geöffnet und wir machen uns auf den Heimweg. In den Nachrichten & Wetterbericht sehen wir auf der Wetterkarte, dass sich über Spanien ein Tiefdruckgebiet "eingedreht" hat.

Übrigens: Dank an Günter & Ralf Sennholz für die geliehene spanische Gasflasche, der Tausch kostet 17,-- EUR

Sonntag, 22.März  Heute Vormittag ist "Internet-Wetter", es ist bewölkt mit kleinen blauen durchsichtigen Flecken und regnerisch ... Huuiii - am Nachmittag ist es doch noch angenehm.  Naja immerhin besseres Wetter als zu Hause.  In den Lokalen, entlang der Promenade saßen überwiegend gut gebräunte "Überwinter-Gäste" / Senioren über 60 bei Kaffee und Cognac oder Sherry und tauschten die Neuigkeiten aus.    WiFi ist auch hier gratis, man bekommt auf seinen "Namen" und "Platznummer" einen Usernamen mit Passwort und eine eigene IP-Nummer. Somit ist, wer Mist macht, zu ermitteln und der CP ist aus der Verantwortung - geht doch.  Bis zum Nachmittag hatte sich bei den CP-Gästen einiges bewegt, etliche Langzeitgäste waren fort und die freien Plätze waren bereits wieder durch "fahrendes Volk" belegt. 

Montag, 23.März Unsere Nachbarn wünschen uns am Vormittag gute Weiterfahrt und wir ihnen einen guten Heimweg. Es waren nette Leute, mit denen man hier bestimmt auch längere Zeit gut auskommt. Unser nächstes Ziel führt uns über die N340 Richtung Malaga / Marbella. Wir fahren mitten durch Malaga und sehen an der Straße bereits fertig aufgebaute Tribünen für die Karfreitag-Prozession.

Weiter geht es durch Marbella nach Estepona.  6 Km vor Estepona liegt der CP "Parcque Botanico" innerhalb eines tropischen Garten. Der Stellplatz 49 gefällt uns (auch bei Regen) und wir richten uns für 2 Tage ein. Der Baumbestand ist wirklich tropisch und somit sind die einzelnen Plätze gut beschattet. Leider hört man ein permanentes Hintergrundrauschen der nahen N340 und in der Nacht regnet es wieder kräftig - es hört nicht auf.  

Dienstag, 24.März  Die Nacht war kalt und nass, Morgentemperatur: 10°C.  Wir versuchen in den Ort zu kommen, aber scheitern an der nahen N340. Rechts von uns ist keine Unterführung und weiter links auch nicht und mit den Fahrrädern über die Fahrbahn? - nee wir sind doch nicht lebensmüde. Um 10:45h stand der Entschluss fest, wir fahren Heute weiter. Ziel ist Puerto de Santa Maria in der Nähe von Jerez.

Die N340 führt uns direkt an Gibraltar vorbei. Das ist eine Hafen und Industrie - Stadt, die bei Regen betrachtet links liegen bleibt...  

Auch Tarifa bleibt links liegen (schade eigentlich) und wir erreichen den südlichsten Punkt unserer Reise.

Eigentlich sieht es hier aus wie in Scotland, hügelig, regnerisch und die Temperaturen würden auch passen. 

Es bleibt immerhin etwas Gelegenheit, einige Bilder von der afrikanischen Küste zu machen, aber die Fahrt durch die Ebene nach "Santa Maria" war auch reizvoll.  

 

In der Platzbeschreibung von "Camping-Playa Las Dunas" steht bei Zufahrt: "fahren sie nicht durch die Stadt...". Unser Navi kann ja nicht lesen und kennt die Baustellen nicht, somit geht die Fahrt mitten durch die engen Straßen von "El Puerto de Santa Maria" und am Plaza de Torros vorbei. 

Dieser CP ist für etliche Tage unser Quartier. Der Platz ist entspr. groß, die Damen an der Rezeption sehr freundlich und die einzelnen Stellplätze haben ca. 120 m2.  Der Sandstrand ist riesig - breit und absolut sauber.

Fix auf dem Platz eingerichtet und die Fahrräder ausgeladen. Es ist in der Sonne "lecker" warm und wolkenlos.  Der Ort ist wunderschön alt mit seinen engen Gassen und kleinen Bodegas. Die Touristeninformation hat uns mit notwendigen Informationen versorgt und einen ALDI gibt es auch. An der Ecke ist die Destillerie des Sherryherstellers OSBORNE. Uii, das wird spannend !  Und dann in Erfahrung gebracht, das morgen zu 10:30h eine Führung stattfindet. Tja, somit wissen wir, was wir morgen machen...    

 

 

 

 

Mittwoch, 25.März Zu 10:20h sind wir bei OSBORNE im Innenhof.  Im Geschäft, in dem alles zu bekommen ist was irgendwie mit OSBORNE in Zusammenhang steht haben wir die Eintritt-Karten gekauft (8,- EUR)  und "Jose" war der Mann für die Führung. Natürlich wusste er alles über die Historie, Produktion und Lagerung des edlen Getränkes.   

                 Zum Schluss durfte ausgiebig probiert werden, es standen 4 Flaschen für 12 Personen auf dem Tisch. Es wurde alles verkostet und wir hatten noch eine muntere Unterhaltung... hicks. 

 

alle Link's sind aus unterschiedlichen Quellen - alle Bilder sind Privat - Kartenübersichten aus GOOGLE-Maps

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