Heijo & Barbara's Mobilreisen

Florenz Bozen England-Fähre

Wir können

nicht verhindern,

dass wir älter werden,

aber wir können verhindern,

dass wir uns dabei langweilen.

 (unsere Heckbeschriftung)

 

 

Wie alles begann…

Wir sind seit 2008 – 2009 auf der Suche und haben bis 2011 etliche Wohnmobil-Händler und Hausmessen besucht, Internetforen beobachtet und Fahrzeuge, Preise und Ausstattung im Web verglichen. Für uns war klar: "kein gebrauchtes Fahrzeug und ganz bestimmt kein Mietfahrzeug etc. Wir wollten ein neues Reisemobil !! ".  Auch die "Caravan in Düsseldorf" wurde besucht und das Angebot war erdrückend. Aber durch die Vielfalt der gesehenen Fahrzeuge konnten wir unsere Negativ-Liste erstellen und hatten somit viele Punkte, die wir beide nicht wollten. 

Im April 2012 waren wir bei einem Händler zum Tag der offenen Tür und haben unseren Traum: KNAUS SKY TI mit Queensbett   in der Verkaufshalle gefunden.  Wir ließen uns vom Verkäufer die Ausstattung erklären und schlugen hart auf dem Boden der Realität auf. Wir waren vom geforderten Preis entsetzt, haben uns artig bedankt und mit dem Katalog unterm Arm (und leichter Schnappatmung) hier und da einzelne Fahrzeuge besichtigt. Unsere Euphorie war raus, denn der Preis war ein absolutes Hindernis.

Wir waren aber nicht entmutigt und hatten mittlerweile unsere "Negativ-Liste" erweitert. Wir wussten jetzt genau, was wir nicht wollten.  Die Suche wurde fortgesetzt und die finanzielle Situation analysiert. Eine Werksbesichtigung bei LMC in Sassenberg war für uns sehr aufschlussreich. Serien- Block- Einzel- Fertigung der Produktion waren für uns keine Fremdworte mehr. Jetzt kannten wir die Vertriebsarten und die Vertriebs- wege, auch bei Überproduktion.    Am Sonntag, 10.10.2012 habe ich mal wieder im Web gestöbert. Plötzlich hatte ich ein Fahrzeug wie wir es uns vorgestellt haben.    KNAUS SKY Ti 700 MEG    Der Preis war absolut Ok und die Ausstattung und Grundriss entsprach genau unseren Vorstellungen, kein negativer Punkt. (sogar Längsbetten, kein Queensbett)   Ich habe Barbara gebeten, sich das Fahrzeug auch mal genauer anzusehen. Kommentar: „Wann schaffen wir es, zum Händler in Lage / Lippe zu fahren um das Fahrzeug zu sehen?“. Wir sind am Dienstag zum Händler gefahren und haben in dem gesamten Bestand das Fahrzeug sofort gefunden. Wir haben darum gebeten, dass wir das Fahrzeug auch mal von innen anschauen dürfen. Leider war der verantwortliche Verkäufer nicht da und haben somit einen Termin für Samstag vereinbart. Am Donnerstag haben wir uns zur Sicherheit telefonisch gemeldet und sind am Samstag noch einmal hin gefahren. Wir sind „durch das Fahrzeug gekrochen“ um alles genau zu prüfen. Jetzt haben wir den Verkäufer gebeten, dieses Fahrzeug für uns bis zum nächsten Freitag zu reservieren. 

Wir haben am folgenden Donnerstag den Verkäufer angerufen und um eine Bestellung per E-Mail als PDF-File gebeten. Er hat uns eine verbindliche Bestellung gesendet. Wir haben sie ausgedruckt, unterschrieben und mit dem Abholtermin: 08.11.2012 ergänzt, eingescannt und dann als PDF-File  per E-Mail wieder zurück geschickt.  Jetzt war mir fast schlecht, ich hatte ein komisches Gefühl im Magen. Wir hatten noch nie so viel Geld in einem Mal ausgegeben - und brauchten erst mal einen Cognac. 

Zwischenzeitlich habe ich eine "Tageszulassung" vom STVa geholt.  Am Donnerstag, 08.11.2012 war unser Reisemobil bezahlt und stand zur Abholung bereit. 

Beim Händler wurden noch einmal alle Funktionen geprüft und erklärt. Er sagte dann: "Hättet Ihr die Bestellung eine halbe Stunde später zu mir geschickt, wäre der Wagen nach Schweden verkauft worden, Ihr habt Glück gehabt" Alle Dokumente wurden ausgehändigt und wir konnten die Heimfahrt antreten.

Ich bin mit der allergrößten Vorsicht vom Platz gefahren und hatte ein verdammt erhabenes Gefühl „Unser Reisemobil – unser Traum“.  Barbara hat unseren PKW gefahren. Die nächste Tankstelle wurde angefahren und für 20,- EUR Diesel getankt. Dann ging es durch Bielefeld zur Bundesstraße. Durch Halle bis zur A 31. Auf dem Rastplatz vor der Autobahn haben wir einen Kaffee getrunken und die Fahrzeuge getauscht. Jetzt konnte ich hinterher fahren und Barbara ist ebenfalls verdammt vorsichtig gefahren. In Ibbenbüren von der Autobahn runter und dann in den Kreisverkehr. Ich habe nur gedacht: „Mädchen fahr langsamer, die inneren Räder heben gleich ab“. Barbara hat mir anschließend gesagt, dass sie ebenfalls gemerkt hat, dass sie wie im PKW durch den Kreisverkehr gezogen ist.  

Am gleichen Tag stand in der Tageszeitung, dass am Abend wieder der örtliche WoMO-Stammtisch tagt. Themen sollten sein: Wie mache ich mein WoMo winterfest und wie entlaste ich die Stromversorgung.   Das war genau unser Thema und somit waren wir auch dabei.  Jeder neue Teilnehmer der Gesprächsrunde stellte sich kurz vor und auch ich habe mich vorgestellt mit dem Kommentar: „Wir haben heute nach 4 Jahren Schwangerschaft unser Fahrzeug bekommen / gekauft“.  Das hatte natürlich entspr. Kommentare und Glückwünsche der anderen Teilnehmer zur Folge.

Ich hatte mit einem "Hauptberuflichen-Nebenerwerbslandwirt" vereinbart, dass wir unser Fahrzeug bei ihm für einige Monate unterstellen können.   Dann war erst einmal Ruhe angesagt und unser Reisemobil stand im Winterschlaf.  Jetzt ging es darum, weiterhin „Kleinigkeiten“ zu besorgen, die man halt so benötigt.

     

    

Zwischenzeitlich wurde immer wieder Diesel nachgetankt, so dass der Fahrzeugtank Anfang Februar halb voll war.  Wir haben unser Reisemobil zu Sennholz gefahren, damit alles Weitere nachgerüstet werden kann:  Tresor, Feuerlöscher, Navi mit Rückfahrkamera, Kaffeemaschine, (von Tochter Pia) Markise, Sat-Anlage und Fernseher, Solarplatte, Fahrradhalterung - innen, Gas-Außenanschluss. (gut das Waeco-Dometic hier am Ort einen Werksverkauf hat) Anschließend kamen noch 2 E-Bikes dazu und das Vorzelt "My Room", passend zur Markise.