Heijo & Barbara's Mobilreisen

Florenz Bozen England-Fähre

Wir können

nicht verhindern,

dass wir älter werden,

aber wir können verhindern,

dass wir uns dabei langweilen.

 (unsere Heckbeschriftung)

 

 

 

Dienstag, 12. April: Wir gehen in die Stadt zum Busbahnhof. Der Bus nach Malaga fährt an Werktagen in 20Min. abständen und kostet 2,57 EUR Person/Fahrt. Genauso kann man von hier für kleines Geld nach Nerja fahren - man hat also sehr gute Bus-Ziele zur Verfügung.

Wir steigen in Malaga in der Nähe des Hafen aus und versorgen uns erst mit einem notwendigen Stadtplan. Dann laufen wir durch den tropischen Park zur Burg, oberhalb von Malaga. Der tropische Park ist einmalig in seiner Bepflanzung und in der Pflege. Wir lassen uns durch die Wege treiben und haben Zeit für diesen Genuss.  

Mittlerweile hat es zu Regnen begonnen, aber was soll's, die Bäume haben große Blätter und bilden damit einen guten Regenschutz für uns.  

Dann geht's den steilen Anstieg rauf zur Burg. Die Naturstein Gehwegplatten sind glänzend und nass und wir gehen sehr vorsichtig. Oben angekommen, wird Eintritt zur Burg verlangt. Na gut, jetzt gehen wir auch nicht mehr runter - für "Senioren mit Ausweis 64+" macht das 0,60 EUR je Person. (grins...)  

Beim anschließenden Abstieg über den gleichen Pfad waren die Platten wieder trocken und sicherer zu laufen. Malaga erkunden heißt, Stadtplan lesen und die wichtigsten Punkte herauspicken. Vier Kreuzfahrer liegen im Hafen, aber davon bemerken wir bei den Besuchern nichts. Die Kathedrale ist nur gegen Eintritt zu besichtigen (ohne Vergünstigung). Aus Beschreibungen entnehmen wir, dass sie für uns nicht unbedingt sehenswert ist. 

Wir lassen uns auch hier durch die Gassen treiben, lauschen den Gitarrenklängen der Straßenmusiker und haben es gut.

  

   

Das Geburtshaus von Pablo Picasso (direkt hinter Barbara) am "Plaza de La Merced" ist geöffnet und wird besichtigt. Hier sind sehr gute Exponate aus der Familie und dem Leben des Künstler ausgestellt. Bilder oder Kunstwerke von ihm darf man hier nicht erwarten.  In der TapasBar in direkter Nachbarschaft am "Plaza de La Merced" werden die Kräfte wieder mobilisiert, so dass wir auch wunderbare Nebenstraßen und Innenhöfe der alten Gebäude besichtigen können.

     

Zu 17:00h sitzen wir wieder im Bus nach Torre del Mar, denn unsere Füße sind rund und die Socken qualmen.

Später am CP, nach dem Essen, zerlege ich unser Gerätezelt, verstaue die Fahrräder und räume die Utensilien wieder in unser Fahrzeug. Wir wollen am Mittwoch nicht zu spät weiter fahren. 

Mittwoch, 13. April: Die Fahrt führt über die A7 nach Malaga. Dort müssen wir in der Nähe der geplanten Strecke zu FIAT, denn eine Birne des Fahrlicht ist defekt. Der Preis von 13,84 EUR mit Einbau ist wirklich nicht übertrieben.  Nach diesem Zwischenstop geht die Fahrt auch teilweise über die AP7 (mautpflichtig). Somit streifen wir nur die weiteren Küstenstädte wie Fuengirola und Marbella. Von weitem sieht man die schönen Häuser und gepflegten Golfplätze.

  

Wir wollten nach Gibraltar auf den Marina-Stellplatz im Hafen. Nach einiger Überlegung entscheiden wir uns aber dafür, diesen Platz nicht anzufahren. Der Platz hat nach unserem Ermessen wenig Infrastruktur und Gibraltar ist eine Hafen und Industriestadt. Also fahren wir nicht auf direktem Wege sondern über die A381 und A391 (am Rande eines Nationalpark) nach "El Puerto de Santa Maria". In der Rezeption des CP "Las Dunas"  angekommen, telefoniert die Dame auf spanisch mit einem Kunden. Ich lege unsere ACSI-Karte und meinen Ausweis auf den Tresen und schaue in den Prospektständer. Während des Telefonat bedeutet die Dame mir mit den Fingern, wie lange wir bleiben wollen. Ich antworte in gleicher Weise mit drei Fingern. Keine 3-5 Sekunden später läuft unsere Platzbestätigung aus dem Drucker. Da wir nicht zum ersten mal hier sind, sind alle Daten vorhanden und es geht "ruck-zuck" ohne ein Wort zu sprechen... Wir fahren auf unseren zugewiesenen Platz und richten uns ein.  Heute (Donnerstag) ist eine Reisegruppe mit 15 Wohnmobilen aus Frankreich angekommen. Sie stehen direkt uns gegenüber. Diese Fahrzeuge haben wirklich hinten einen "Kofferraum". Wir sehen in diesen Leihfahrzeugen nur die Koffer der Reisenden und Tisch & Stühle sonst nichts.    Natürlich müssen wir heute in den OSBORNE-Store.  Einige Fläschchen Sherry und guter Wein fehlen im Vorrat und weitere "Kleinigkeiten" werden ausgesucht.  Für mich eine preisreduzierte Hose.  Größe 52 - häää - die passt doch nie - Barbara: "probier sie doch mal an" -  die passt tatsächlich und ist auch im Preis Ok.  Eine kleine Tapas-Bar am Hafen ist jetzt unser Ziel.            Es ist unglaublich, bei einer kühlen Erfrischung unter blühenden Orangen-Bäumen in der Sonne - nää wat schön.

Freitag: Der endlose Strand ist immer wieder faszinierend und der helle / feine Sand tut ein Übriges. Der Strand ist absolut sauber und gepflegt. Hier kann man wirklich sagen: "wenn ich mal älter werde, suche mich hinter der dritten Palme / links - mit Blick auf Cadiz".

    

Es hat etliche male tief-brummend getutet, in Cadiz läuft ein großer Pott aus.

Samstag, 16. April: Wir haben für 3 Nächte gebucht und heute geht es weiter. Barbara hat in der Stadt noch fix beim Supermercado eingekauft. Nicht nur Erdbeeren: 1,4Kg für 1,84€ und 4,2Kg Apfelsinen für 2,60€, sondern auch andere Lebensmittel.  Die geplanten Etappenplätze Richtung Norden sind: Cordoba - 227Km,  Toledo - 343Km,  Avila - 131Km,  Segovia - 70Km,  Burgos - 203Km, Donostia / San-Sebastian - 226Km  das sind in Summe 1.200 Streckenkilometer und 1.400 Höhenmeter bis Avila, aber jetzt erst einmal der Reihe nach:

Samstag, 16. April - Cordoba: Die Strecke bis hier her war sehr grün. Olivenbäume und grüne Ackerflächen bis zum Horizont. Vorbei an kleinen Ortschaften mit alten Gebäuden und Klosteranlagen. (El Palmar) 

   

Man könnte jeden einzelnen Ort besichtigen, aber unser Ziel steht fest. Wir stehen um 14:10h auf dem SP in Cordoba für 11,- EUR je Tag.  Diese Stadt hat eine wunderschöne Altstadt mit verwinkelten Gassen. Wir lassen uns treiben und verirren uns in den engen Gassen des Judenviertel.    

Die Touristeninfo an der Römer-Brücke ist um 15:30h schon geschlossen, also versorgen wir uns mit einem Büchlein im Laden. Auch die Brücke über den Fluss aus der Römerzeit ist sehenswert. Die ca. 99 blühenden Orangenbäume im Innenhof der Kathedrale verströmen einen Duft, den man leider nicht konservieren kann. Aber die Kathedrale besichtigen ist ein absolutes "MUSS" und sehenswert. Alleine die unendlichen Säulen mit den zwei- farbigen Bögen nehmen einem jegliche Orientierung. Diese Kirche war ursprünglich eine Moschee. Diese wurde zerstört und die vorhandenen Baustoffe wurden wieder verwendet. Daher diese eigentümliche Architektur und Farbigkeit.  

   

Die Sakristei mit Museum birgt sakrale Gegenstände von unschätzbarem Wert. Alles im Laufe der Jahrhunderte "angesammelt". 

Zu 18:00h waren wir wieder am Fahrzeug, denn es begann zu Regnen. Mit dem wohlverdienten Sherry erst einmal die Füße hoch und dann schau'n wir mal. In der Nacht hat es wieder geregnet, aber ansonsten war es auf diesem "unbewachten" SP ruhig. Wir haben allerdings nicht so tief und fest geschlafen wie gewöhnlich...

Sonntag, 17.April - Toledo:  Die Fahrt begann erst zu 10:50h da vorher in und um die Stadt in den gesperrten Straßen ein Volkslauf stattfand und wir nicht weg konnten. Die Fahrt führte über die A4 / E5 und wieder an unzähligen Olivenhainen vorbei. An einer Afahrt der A4 sehen wir in der Senke zwei ausgewachsene  Geier sitzen. Leider war der Fotoapparat nicht schnell genug zur Hand und zurückfahren geht nicht.  Zu 15:30h erreichen wir Toledo, wo wir heute kostenfrei auf dem SP stehen. Es handelt sich um einen sehr großen Parkplatz, auf dem im Hinteren Teil die WoMo's stehen. Wer am Wochentag nicht früh genug kommt, bekommt keinen Platz mehr. Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns auf zum Stadtbesuch.   Mehrere hintereinander gestaffelte Rolltreppen erleichtern den steilen Anstieg in die Stadt. Wir haben den Eindruck, dass die historische Stadt voll von asiatischen Touristen ist. Natürlich wurden auch hier die historischen Gebäude und die Kathedrale besichtigt, aber der "Wow-Effekt" stellt sich hier nicht ein. Im angesagten Restaurant "El-Foro" am "Placa Zocodover" nehmen wir noch eine Kleinigkeit zu uns und wundern uns "überhaupt nicht" über den Rechnungsbetrag. Beim Rückweg zum Fahrzeug genießen wir noch die Parkanlagen und die Aussicht in die Region und dann geht's mit den Rolltreppen wieder abwärts.

      

Am Montag wird der Parkplatz bereits in den frühen Morgenstunden voll und wir sind von PKW eingeparkt. Ich hatte zum Nachbar-Wohnmobil ca. 2Meter Platz gelassen, nicht ahnend, dass sich auch hier noch ein Kleinwagen zwischen quetscht. Na gut - ich kann die Tür so halb öffnen und es ist ja nicht unser Platzeigentum. Wir beschließen, noch einen Blick in die Alcazar - dem großen Palast - zu werfen. Das Gebäude ist jetzt ein Militärmuseum auf historischen Grundmauern und heute kostenfrei zu besichtigen. Die Grundmauern aus dem zweiten und dritten Jahrhundert sind sichtbar und über Metallbrücken zu begehen. Die gesamte Ausstellung erläutert die spanische Historie bis in die Gegenwart und ist durchaus sehenswert. Wir beschließen für den Rückweg nicht die Rolltreppen, sondern den Fußweg zu nehmen. Vorbei an kleinen Gassen, Läden und alten Häusern. In einem kleinen Gemüseladen wird alles für den täglichen Bedarf verkauft, also nehmen wir von hier noch ein Brot mit. Am Parkplatz hat sich die Parksituation etwas entspannt und wir kommen mit unserem Fahrzeug gut aus dem engen Stellplatz heraus.     

Montag, 18. April - Avila: Zu 14:00h sind wir auf dem Weg nach Avila.  Kleine Wehrburgen und Schlossanlagen tauchen auf und verschwinden wieder.

   

Die Landschaft verändert sich allmählich von flachem Agrarland in Berglandschaft. Palmen, Orangen und Olivenbäume bleiben jetzt hinter uns. In der Ferne sehen wir schneebedeckte Berge - da müssen wir jetzt durch.  Die Passstraße führt uns auf 1.417 Meter und es ist nur noch 13C. 

Die weißen Berge sind jetzt zum Greifen nahe.      

In den Bergwiesen nichts als Steine - Steine - Findlinge. Auf ca. 1.000 Metern erreichen wir "Avila".  Die riesige Stadtmauer mit seinen Türmen ist bereits aus weiter Ferne zu sehen.

   

Der SP ist gut ausgeschildert und schnell gefunden, hinter der Polizeiwache.  Sicherer geht's für die Nacht nun wirklich nicht...

Die Tourstinfo ist um 17:00h etwas umständlich zu finden, denn sie ist außerhalb der Stadtmauer. Wir werden sehr freundlich und hilfsbereit von zwei jungen Damen begrüßt und mit notwendigen Informationen über den Ort versorgt. Auch hier lassen wir uns durch die Gassen treiben und werfen einen Blick in die Kathedrale. Ein vollkommener Kontrast zu Toledo, aber - diese hier hat auch etwas. Es wird windig und es ist kühl geworden, bei 1.000 Höhenmeter auch kein Wunder. Vor dem Schlafengehen noch einen Blick auf die schön beleuchtete Stadtmauer, (sie ist mit 2.100 Meter weilweit die Längste Stadtmauer) und dann ist Ruhe. In der Nacht lässt der Wind nicht nach, aber trotzdem haben wir gut und sicher geschlafen. 

Dienstag, 19. April - Segovia: Am Morgen muss ich unsere Fußmatte wieder suchen, sie liegt 100 Meter entfernt auf dem Parkplatz. Nach dem Frühstück schauen wir noch bis 11:00h durch die Gassen, ein Gang über die Stadtmauer haben wir uns aber bei dem kalten Wind verkniffen. Die Strecke nach Segovia führt auch durch einige Täler mit Fallwinden. Somit benötige ich bei dem Seitenwind zusätzlich zum Segelschein etwas mehr Platz zur Linken Seiten. Die Aussicht in die Bergregion ist allerdings sehenswert. Über die schneebedeckten Berge rollen die Wolken wie weiche Oberbetten.  In Segovia ist der SP auf dem "Plaza de Torro" kostenfrei. Eben fix den Schmutzwassertank entsorgen und dann geht es von hier in die Innenstadt. Am ausgehängten Stadtplan sehen wir, dass wir dem Aquädukt folgen können. Erst sieht dieses Bauwerk gar nicht spektakulär aus, aber nach einer Rechtsbiegung sehen wir die volle Größe  "woow".   

In der sehr freundlichen Tourismusinfo wurde der Stadtplan besorgt und man sagte uns, wie der beste Weg durch die Stadt läuft.  Bei der Tür denke ich an Norbert Kohlmann!!!  

Diesem Rat folgend schlendern wir über die Hauptstraße, durch Seitenwege und finden am Ende des Weges das Schloss. Es steht hoch oben auf einem Felsplateau und der Zugang führt über eine Schwindel erregende Brücke. (von der Burg habe ich kein Bild....weil die Burg in Folie eingepackt war, zwecks Renovierung). Ein Grund zum Wiederkommen!!

     Es wird kühl und regnerisch und wir gehen zurück zum Fahrzeug. Es regnet.  Wir wissen aber, dass wir (wenn es uns möglich ist) diesen Ort noch einmal besuchen werden. Es gibt noch sehr viel zu sehen. Wir fahren zu 15:30h weiter nach "Burgos". Die Fahrt ist unspektakulär und die Zufahrt zum CP durch zwei Kreisverkehre vor und hinter der Brücke ist vom Besuch im Vorjahr bekannt.   

Mittwoch, 20. April - Burgos: Wir dürfen uns einen Platz aussuchen, finden aber fast nur aufgeweichte Flächen. Es regnet jetzt seit 36 Std. Heute unternehmen wir gar nicht mehr viel. Mit dem Rad in die Stadt um zu sehen ob sich was verändert hat. Und es hat. Viele Geschäfte sind leer - auch das Café wo wir letztes Jahr noch gesessen haben ist geschlossen. Auf der Rückfahrt zum Platz sehen wir dass der Fluss sehr voll ist - eine Folge des vielen Regens. Jetzt ist der Radweg am Fluss überflutet, trotzdem fahren wir mit den Rädern durch. Tja - zu wenig Schwung mit unseren kleinen Rädern - die Socken sind nass geworden....   Und morgen ???? - müssen mal sehen. 

Donnerstag, 20. April - Donostia / San-Sebastian: Wir sind um 15:30h in "ORIO-kanpina" in Orio / Donastia angekommen. Eigentlich wollten wir zum CP "Igueldo Cat1" in San Sebastian. Die Zufahrt (Auffahrt) war schon recht heftig und als wir dann oben waren, wussten wir die ACSI-Beschreibung des Platzes '2742' zu interpretieren. Wenn da steht: "Prächtige Sicht auf die Umgebung und das Meer" kann das nur bedeuten, der CP liegt sehr hoch, denn die Sicht in die Region und das Meer ist ungehindert und grenzenlos. Man kommt dort nur mit dem Bus in die Stadt oder an das Meer, mit dem Fahrrad ist da nichts zu machen.  Bei einer Hotelbeschreibung würde stehen: "beheizbarer Swimmingpool" es steht nicht dabei, ob überhaupt Wasser drin ist... Ok - das dazu. Wir sind dann über eine verdammt hohen und schmale Straße an der Küste entlang zum CP "Playa de Orio" gefahren. ACSI '2741'  Dort haben wir uns eingerichtet und sind erst zum Strand und dann in den Ort gelaufen.   

Es ist ein historischer Küstenort, der im vorigen Jahrhundert überwiegend durch den Walfang zu Wohlstand gekommen ist. 

Unterwegs haben wir Mann und Tier beim Arbeits-Training beobachtet...  Die Tiere laufen ohne Zügel oder Zaumzeug dem 'Ochsen' hinterher...       

Die roten Fransen sind gegen Fliegen, da die Tiere an den Hörnern fixiert sind den Kopf nicht schütteln können. 

Wir fühlen uns hier auf dem sehr ruhigen CP wohl und werden einige Tage bleiben. 

  

Gegen Mittag sind wir fix in den Ort "Orio" zur Apotheke. Als wir in der Apotheke standen musste ich nießen. Nach dem Barbara gesagt hatte, was sie haben möchte und auch bezahlt hatte, gab es ein Päckchen Taschentücher als Zugabe.  Heute Nachmittag muss ich noch einmal zur Apotheke und Furzen - Klopapier ist auch alle.  

Auch seltene Pflanzen lassen sich auf dem Weg zum Strand finden.    

Samstag, 23. April Wir sind zu 10:15h mit der Bahn nach Donostia gefahren. Wir wollten auch diese alte Küstenstadt besichtigen. Hier findet sich auf wunderschöne Weise alte und neue Bausubstanz miteinander verbunden. "Die" eigentliche Hauptstraße mit uniformen Geschäften gibt es hier nicht. Die Innenstadt ist mit kleinen Läden und Bars reichlich bestückt. Wir lassen uns mit dem Stadtplan in der Hand wie gewohnt durch die Straßen treiben. Über die Flussbrücke in den alten Stadtteil und am Strand entlang wieder zurück. 

 

In einer Seitenstraße entdecken wir einen kleinen Laden, in dem Kartoffel-Chips gebacken werden. Ich bin dann ja nicht schüchtern und muss in den Laden.  Erst schauen - dann staunen - dann kaufen - Mhhhh,  von Hand sortiert - die sind super dünn und gaaanz leicht gesalzen. Die Tüte hält nur bis zum Wohnmobil und mitbringen nach Hause kann man die sowieso nicht. 

Bei Flut verschwindet der Sandstrand fast komplett und die Wellen schlagen an die Promenade. Bei Ebbe tauchen fast 40 Meter Strand unter der blauen Wasserdecke wieder auf.

Jetzt muss ich aufhören, Barbara futtert die Chips auf...

Sonntag, 24. April  In der Nacht hat es ordentlich geregnet, so dass die Temperatur ziemlich unten ist. Daher ist heute "Gammeltag" angesagt, bedeutet: bis 09:30h schlafen, gemütlich Frühstücken und dann schauen wir mal.  Wäsche in die Waschmaschine (zwei Maschinen parallel)  und dann fix auf die Leine. Die Leine reicht vom Baum zum Womo, dann zur Laterne und wieder zum Baum. Gegen Mittag sind blaue Streifen am Himmel sichtbar. Es wird doch noch schön und wir liegen faul in der Sonne. Schau mal genau auf das Bild - links, mein Bart muss dringend gestutzt werden. 

 

Die Planung der folgenden Tage sieht so aus: Fahrt von hier möglichst mautfrei nach "Toulouse" und dann weiter nach "Narbonne" zur Küste. Dort sind die angekündigten Wetterverhältnisse besser als wenn wir am Atlantik weiter hoch fahren würden. Die Freiheit nehmen wir uns: "denn wir fahren nach Sonnenstand und Windrichtung...". Späteres Zwischenziel ist die Stadt "Avignon" und dann durch die Provence weiter zum kühlen Norden... Ich mag noch gar nicht dran denken.

Montag, 25. April Wir fahren zu 10:00h vom Platz und wollen erst zu "EROSKI" zum einkaufen und zur angegliederten Tankstelle. Als wir am Samstag mit der Bahn nach Donostia gefahren sind, habe ich aus dem Zugfenster die Tankstelle gesehen. Wir haben jetzt noch für 50Km Diesel im Tank (5Liter) und somit wird erst die Tankstelle angefahren. Der Preis für GasolA vom Samstag hat immer noch Gültigkeit,  88,9 EUR-C (achtundachtzig Komma neun) und somit ist für 64,-EUR der Tank wieder voll. Wir kommen schlussendlich um kurz vor zwölf auf die Straße. Das erste Teilstück windet sich durch Städte und Dörfer an der Küste entlang und das muss ich nicht haben, also geht's auf die mautpflichtige Autobahn. Kurz hinter "Bayonne" fahren wir mautfrei weiter und verlassen uns auf das Navi. Als wir gegen Nachmittag genug gefahren haben, stranden wir in dem Ort "Auch" (Ousch - gesprochen).  Der SP mit angrenzendem CP liegt auf einer Insel im Fluss. Sehr schön angelegt, aber leider wird hier zur Zeit der CP ausgebaut, so dass wir diesen Platz nicht nutzen können. Die VE (Ver/Ent -Sorgung) und die Zufahrt werden komplett erneuert. Also stehen wir kostenfrei auf einem großen Parkplatz ganz in der Nähe. Hier stehen weitere Fahrzeuge und für eine Nacht sind wir ja durchaus autark. Als wir in den Ort gefahren sind, haben wir einen kurzen Blick durch die Platanen in die Historie geworfen. Das sieht ja interessant aus und macht neugierig. Als wir den Ort fußläufig besichtigen, sind wir überrascht was hier zu finden ist. Der Marktplatz mit Häusern aus dem 15. / 16. Jahr- hundert, die Kathedrale, die Freitreppe und die schmalen Gassen mit alten Häusern.

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Nach der Stadtbesichtigung noch das Abendessen und dann ist Ruhe angesagt. Die Nacht war bis 07:00h Uhr sehr ruhig, dann arbeiteten die Stadtgärtner mit der Motorsense und wir schwingen uns allmählich aus den Federn. Nach einem guten Frühstück geht's zu 09:30h weiter über "Toulouse" - "Beziers" nach "Agde" am Mittelmeer.  Ca. 30 Kilometer vor Toulouse stehen am Straßenrand runde Schilder und wir entziffern, dass diese Straße in einigen Tagen wegen Schwerlastverkehr gesperrt wird. Und kurz darauf taucht ein riesig großer Parkplatz auf, der von einem hohen Zaun umgeben ist und sehr hohe Flutlichtmasten hat. Auf dem Platz stehen einige Tieflader mit überdimensionalen Flugzeugteilen. Als wir weiter fahren stellen wir fest, dass alle Brücken über diese Strasse seitlich eine zusätzliche Rampe haben, damit die Schwerlaster mit ihrer sehr hohen Fracht seitlich daran vorbei fahren können. Klar - das muss so, da in Toulouse die Montage des Airbus angesiedelt ist.   In Agde haben wir den preiswerten CP  "Les-Mimosas" ausgesucht, mal sehen was es wird - Hauptsache Strand, Meer, blauer Himmel und angenehme Temperaturen.     Hier noch einige Bilder von unterwegs... Wir waren am 20.April auf dieser Straße nach "Carcassone" unterwegs und können jetzt feststellen, wie die Natur in 5 Wochen aufgeblüht ist. 

 

Dienstag, 26. April  In den verschiedenen Ortsteilen von "Cap d'Agde" sind reichlich SP und CP zu finden.  Der CP "Les-Mimosas" in "Agde les Grau" ist gut ausgeschildert und leicht zu finden. Ganz in der Nähe von SuperU und LIDL. Die Sanitäreinrichtungen des CP sind für den Preis absolut Ok. Mit ACSI zahlen wir 13,- EUR inkl. Internet,  ohne ACSI sind die Kosten je Tag 16,- EUR  + Internet 2,-EUR. Als wir ankamen, waren noch drei Plätze frei und wir entschieden uns für den hintersten Platz - Nr.72  Der Platz ist auf Grund der hohen Bäume recht schattig aber ansonsten akzeptabel. Im Gespräch mit den Holländern gegenüber von Platz Nr.64 erfahre ich, dass sie morgen abreisen. Also habe ich an der Rezeption nachgefragt, ob wir ab morgen für 2 Tage den "sonnigen" Platz Nr.64 tauschen können.  JAA - wir können tauschen und somit sind wir morgen wieder auf der Sonnenseite...

    

Donnerstag, 28. April Heute ist im Ort Wochenmarkt, also satteln wir die Räder und fahren frühzeitig los. Ein typisch südländischer Markt. Textilien & Lederwaren machen den größten Teil aus, danach die Lebensmittel 'exotisch vom Feinsten' und einige Obst & Gemüsestände. Wir schlendern durch die Reihen und merken nicht, wie es später wird. Unser exotisches Mittagessen nehmen wir gut verpackt im Rucksack mit.       

Nachdem wir eine kühle Erfrischung in einem Straßenrestaurant genossen haben, sind wir noch durch die schmalen Gassen der Altstadt gezogen. Die Häuser auf dem Bild sind reine "Fassadenmalerei", nicht alle sichtbaren Fenster, Laternen oder Hausecken sind real. Toll gemacht.

Und wenn die Feigen reif sind, kommen wir wieder und machen daraus Marmelade. Die Feigenbüsche wachsen hier wie "Unkraut".  

Am Nachmittag war spülen angesagt und das macht müde.

Als letzten Besuch steht zu 17:30h der Strand am Mittelmeer an. Es sind vom CP nur 1,0 Km und mit den Fahrrädern schnell gefahren. Übermäßige Hotelburgen oder sonstige "Feriensilos" sieht man hier nicht.  So - das wird für längere Zeit der letzte Besuch am sonnigen Mittelmeerstrand sein.

Und morgen wird bezahlt und dann fahren wir nach "Avignon". Ob dieses Wetter hält, bezweifeln wir beide.

Bis jetzt sind über 200 Bilder hochgeladen,   

Freitag, 29. April Die Fahrt nach "Avignon" haben wir uns gebührenpflichtig (pèage) gegönnt. Das erste Teilstück 8,40€  und dann noch einmal 7,60€ (Zeitersparnis ca. 1 Std.) so dass wir zu 12:30h auf dem CP "Bagatelle" standen. Man hatte uns den Platz Nr.28 zugewiesen. Na gut, unter den Bäumen ist es schön schattig und die Satelliten-Schüssel findet auch nichts.  Der Platz-Oberaufseher macht seinen Kontrollrundgang, ob auch alle für den Tag bezahlt haben. Dabei frage ich ihn, ob wir auf den "sonnigen" Platz Nr.11 wechseln dürfen. Er hatte nichts dagegen und somit war der Freitag-Krimiabend im Fernseher gerettet.  So - jetzt aber auf zur Stadtbesichtigung.

 

Vom Platz läuft man über die Rhone-Brücke und hat zu aller erst den Blick auf die legendäre "Pont d' Avignon".

Wir haben uns am CP mit einem Stadtplan ausgestattet und somit lassen wir uns wieder durch die wichtigsten Straßen treiben. Dabei haben wir wieder an N.& M. Kohlmann gedacht...

  Schließlich stehen wir vor dem "Papst-Palast" und die Besichtigung gehört heute zum Pflichtprogramm. Gut, der Gebäudekomplex wurde im Laufe der Jahrhunderte (13. bis 20.Jahrhundert) etliche male erweitert, renoviert, abgerissen, neu gebaut, von Soldaten als Kaserne zweckentfremdet und im 20.Jarhundert in den heutigen Zustand versetzt. Aber man kann sich mit etwas Fantasie den damaligen Zustand und die Lebensweise der Päpste und Kirchenfürsten durchaus vorstellen. Aber wenn hier im "Palast-Laden" ein historischer Wein mit dem Rückseiten-Etikett für 29,95€ angeboten wird, so ist das schon eine Unverschämtheit. Sogar der Staub ist für den Transport "wischfest" aufgetragen.

    

  

Oben auf dem Palasthügel ist die Aussicht in die Region sehenswert, und im angrenzenden Restaurant gibt es auch kühle Erfrischungen.

  

So - das soll es für heute gewesen sein mit der Stadtbesichtigung. Auf einer Freitreppe steht eine "Stadtführerin" und zählt ihre Gästegruppe (mittleren Alters) durch. Ich stelle mich dreist dazu und bemerke ihr Erstaunen, dass die anfängliche Anzahl nicht stimmt. Sie zählt noch einmal und ist jetzt anscheinend mit der Anzahl zufrieden.  Mhh - ich verdrücke mich aus der Gruppe. (grins)  Was sie wohl für ein Gesicht zieht, wenn sie das nächste Mal die Personen zählt, denn dann sollte ja einer fehlen...  Am Abend ist es doch recht frisch, so dass wir drinnen zu Abend essen.

Samstag, 30.April Die Sanitäreinrichtung hier auf dem CP sind zwar schon etwas älter aber gepflegt, groß genug und sauber.   

Wir sind zu 11:00h startklar zur weiteren Stadtbesichtigung.    Wer findet den "schwarzen" Mann?

Heute gehen wir mal in die andere Richtung und finden wunderschöne schmale Gassen hinter der Stadtmauer.

    bei dem Barbier hätte ich meinen Bart stutzen lassen können...

Mit dem Plan in der Hand finden wir auch ein kleines Bistro, welches von Einheimischen besucht wird. Das kann nicht überteuert sein wie die anderen Straßenrestaurants. Der Pott Kaffee ist absolut gut und das Stück Olivenbaguette ist überzeugend / lecker. Es wird windig und beginnt zu tröpfeln. Auf Regen sind wir gar nicht eingestellt und somit laufen wir zügig die Straße entlang, flitzen von einer Markise zum nächsten Unterstand. Schlussendlich müssen wir aber nur noch zurück über die lange Rhone-Brücke und sind "klatsch nass" geworden. Ein neuer Regenschirm für 19,95€ (das sind Räuberpreise) hätte auch nicht sehr viel genützt. Jetzt hängen die Nassen "Klamotten" in der Dusche zum trocknen...

   Die berühmte "Pont d'Avignon" mit Regenbogen in der Abendsonne.

Sonntag, 01.Mai  Die Sonne blinzelt durch die Wolken und wir fahren mautfrei weiter über Lyon nach "Villefranche-sur-Saône".  Unterwegs sind einige interessante Fahrzeuge zu sehen, ein "Reisemobil auf Schienen"

oder ein Fahrzeug mit angeschweißter Hängerkupplung. Ja wenn das mal gut geht.  

Kurz vor Lyon geht es auf die Autobahn und wir können diese Großstadt zügig passieren. Die Architektur des Museum ist absolut sehenswert. Bild und Begleittext aus "Wikipedia"  Das Gebäude misst 190 Meter in der Länge, 90 Meter in der Breite und gut 40 Meter in der Höhe. Das Museum wurde am 21. Dezember 2014 eröffnet. Die Planungs- und Bauzeit betrug 14 Jahre und dauerte damit ein Jahrzehnt länger als geplant.  Die ursprünglich auf 60 Millionen Euro veranschlagten Kosten wurden mit annähernd 300 Millionen Euro um ein Vielfaches überschritten.  Kommentar: "warum auch nicht...".

Auf der Gegenfahrbahn der mautfreien Autobahn A7  steht der Verkehr mehrer Kilometer dreispurig. In "Villefranche-sur-Saône" finden wir den CP zügig und ohne Umwege. Der Platz öffnet nur vom 15. Mai bis 15. Sept., in der übrigen Zeit ist es ein SP als "Durchreiseplatz". Die Rezeption funktioniert nur über Automat und ist durchaus eine Herausforderung. Aber es klappt, die Codekarte wird ausgegeben, die Schranke öffnet und wir können am Ufer der "Saône" übernachten. Die Sanitäreinrichtung ist jetzt nur auf das aller Notwendigste eingestellt, aber was soll es, wir haben ja alles dabei. Zum Bäcker sind es nur 400 - 500 Meter. Es stand aber nicht dabei, dass man im Bogen über die Brücke gehen muss. Also gibt es am Morgen das Baguette vom Vortag und Müsli - geht auch.  Wenn man die Flüsse betrachtet, kommt man zum Schluss: "breite Flüsse können die Franzosen..". 

Montag, 02.Mai  Wir haben uns als Strecke auf die N83 festgelegt. es läuft ziemlich gut und mautfrei bis  "Besançon". 

Von dort wechseln wir auf die mautpflichtige Autobahn denn die Nebenstraße ist lt. Karte doch recht kurvig. Unser Tagesziel ist für heute "Bad Bellingen". Hier wollen wir an der Therme erst mal wieder ankommen. Es wurde Zeit, dass wir wieder nach Deutschland kamen, denn wir hatten keinen Kaffee mehr. Nach ausgiebigem relaxen in der Therme überlegen wir, wo morgen unser Ziel sein soll. Wie könnten noch einmal über die FR - Grenze nach "Colmar" fahren um auch diese Stadt zu besichtigen. Der Ort und die Region ist bestimmt sehenswert.  Nee - wir haben genug Städte und Kultur erlebt, wir fahren morgen nach "Bad Schönborn" auf den SP "Wellmobil" und bleiben dort noch bis Freitag.

Dienstag, 03.Mai Nach dem Frühstück mit normalen / frischen Brötchen vom Bäcker sind wir zu 11:15h vom Platz. Erst noch tanken für 1,059 EUR und dann über die A5. Wir hätten lt. NAVI zu 14:30h da sein sollen aber es gibt einfach zu viel Autos für das bisschen Autobahn. Wir stehen drei mal im Stau und sind erst zu 15:45h in der Anmeldung des SP. Hier werden wir - wie im Vorjahr- freundlich empfangen und für 33,- EUR können wir bis Freitag bleiben. Der Platz Nr.: 66 ist ideal / mittendrin und wir benötigen keinen externen Stromanschluss. Der Besuch der Therme schließt sich an und das Thermalwasser ist für uns genau das Richtige. Sich einfach bei Sonnenschein an der Wasseroberfläche treiben lassen - herrlich.    

Freitag, 06.Mai Wir fahren über die A5 / A6 / A61 nach Köln um schlussendlich unsere Tochter zu besuchen. Wir sind zum Abendessen verabredet und melden uns bei ihr, wenn wir einen Platz gefunden haben.  Entweder auf dem SP "An der Schanz" oder auf dem CP in K-Roden- kirchen oder auf dem CP in K-Dünnwald. Wir kommen an den SP "An der Schanz" und man signalisiert uns "alles voll". Ich fahre aber trotzdem auf den Platz und steige aus und schau mich um. Auf dem zweiten Teil des Platzes werde ich von einem WoMo-Fahrer angesprochen: "suchen Sie einen Platz?  wir fahren in 10-15 Minuten von hier weg".  Hey - das ist ja mal wieder die Sonnenseite. Wir helfen bereitwillig, das dem WoMoFahrer die Rückwärtsfahrt gelingt und Schwupp-die-Wupp stehen wir direkt in der ersten Reihe an der Rheinseite. Es ist ein schattiges Plätzchen aber unsere Solarplatte liefert genug Strom.

 

Samstag, 07.Mai  Wir erfahren, dass heute das Feuerwerk "Rhein in Flammen" stattfinden soll. Ist ja super, dann bleiben wir bis Sonntag und können uns das auch noch ansehen. Denkste - die Veranstaltung ist in Bonn und nicht in Köln.  Soo - jetzt ist aber die endgültige Heimfahrt angesagt und somit sind es um 11:00h noch 170 Km bis in den heimischen Stall.

Zu guter Letzt:

Gesamtstrecke: 7.017 Kilometer - Diesel-Verbrauch: 9,6 Liter/100Km ! ! !   

Es sind > 1.200 Bilder entstanden, davon wurden ca.240 veröffentlicht.

Alle Touristeninformationen waren sehr hilfsbereit und freundlich. Die Polizeipräsens in FR und SP war (unserer Meinung ) sehr hoch und wir fühlten uns absolut sicher. Natürlich sollte man "immer" die wichtigsten Sicherheitsregeln beachten. 

Wir sind seit Samstag wieder zu Hause aber so richtig angekommen sind wir erst am Montag / Dienstag   Heijo & Barbara .......................................  PS: Nach der Tour ist vor der Tour...

Wir müssen mit unserem Fahrzeug zum TÜV (seit Oktober) und zur Inspektion. Wir haben jetzt 49.760 Km auf dem Tacho.

Nachsatz: Der Prüfingenieur der DEKRA sagte: "Im Ausland schaut niemand auf das deutsche Tüv-Siegel, das ist nur hier in Deutschland auf dem deutschen Kennzeichen relevant. Das Fahrzeug muss hier in "D" zeitnahe zur HU / ASU sonst wird's teuer. Das bedeutet aber auch, wenn man Freitags nach 14:00h wieder nach Deutschland einreist ist die nächste Möglichkeit zur HU und ASU erst am Montag aber dann sofort und unmittelbar".