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Heijo & Barbara's Mobilreisen |
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Wir
können nicht
verhindern, dass
wir älter werden, aber
wir können verhindern, dass wir uns dabei langweilen. (unsere
Heckbeschriftung)
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Geplante Reise im Okt.2017 - Durch die Bretagne / Normandie Wir haben für diese Tour zwei Reiseverführer gekauft, vom "Reise Know-How" das Buch "Die schönsten Routen durch die Normandie" Autor: Gaby Gölz und das Buch "Mit dem Wohnmobil in die Bretagne" Autor: Jürgen Engel. _____________________________________________________________________________________________ Montag, 09.Oktober Wir versuchen, frühzeitig auf die A1 Richtung Aachen zu kommen. Auf der A1 bei Köln ist eine Vollsperrung, also müssen wir im Raum Düsseldorf über den Rhein und dann die A57 zur A1. (Ja wir wissen dass es ein Umweg ist, aber wir haben familiäre Verpflichtungen in Köln) In Aachen soll die 1. Übernachtung auf dem "Brandhofer Weg 11" sein. Der Platz mit seiner sehr guten Ausstattung ist uns bekannt und ein schönes Etappen-Ziel. Eine Pause im Lindt-Werksverkauf gehört selbstverständlich dazu. (;-) Dientag, 10.Oktober Weiter durch Belgien nach Frankreich -mautfrei- zum CP 'Cayeux-sur-Mer'. Das sieht um 17:45h aber gar nicht gut aus, eigentlich sollten die bis 01.11. offen haben aber es ist alles zu. Ok fahren wir das kurze Stück nach St.-Valery-sur-Somme zum CP 'Le-Walric'. (ACSI ID = 1331) Up's die Rezeption hat nur bis 18:00h geöffnet und jetzt ist es 18:15h. Wir finden eine Service-Telefonnummer und nach kurzem Gespräch sagt der Inhaber, dass er in 5 Minuten da ist. Suuper - wir wollen 2 Nächte bleiben zum Ankommen. Wir bekommen Platz 125 und richten uns ein. Mittwoch, 11.Oktober Wir erkunden den schönen historischen Ort mit Häusern aus dem 14./15.Jahrhundert. In der Oberstadt sind Burg und Kloster zu finden.
Wir haben von oben die direkte Sicht auf die Somme-Mündung und können Robben auf der Sandbank erkennen. An der Fluss-Front stehen schöne alte Giebelhäuser und Touristen in den Restaurants. Schön ist es hier und zu dieser Zeit nicht überlaufen. Auf dem Rückweg zum CP kaufen wir in der Boulangerie ein Brot und zwei Stück Kuchen. Dann ist der Kaffee nicht ganz so trocken... Zum Nachmittag nehme ich die Räder aus der Heckgarage und wir fahren zum 'Cap Hornu'. Robben beobachten. Aber da die Flut gestiegen ist, haben die Robben keine Liegemöglichkeit. Wir fahren mit den Rädern über Stock und Stein am Strand entlang und kommen dann auf den Radweg nach 'Le Hourdel'. Der Ort liegt direkt an der Mündung zum offenen Meer und der Wind ist hier draußen recht 'pfiffig'. Also fahren wir nach kurzem Gang durch das Typische Fischerdorf zurück zum CP. Donnerstag, 12.Oktober Gut geschlafen und gefrühstückt, unser Ziel ist heute 'Dieppe'. Unterwegs müssen wir noch zu einem Zwischenstopp nach 'Eu'. Aus einem Hinweis der oben genannten Reiseverführer ist ein Besuch des Ort lohnenswert. Unser Navi zeigt 51Km bis zum Ziel, aber durch Umleitungen und Baustellen erhöht sich zwischenzeitlich der Abstand auf 65Km. Nächste Straße rechts, nee geht nicht, also links abbiegen, Au schiet, da ist ja auch eine Baustelle, also wieder eine Umleitung. Ein holländisches Womo kommt uns in der engen Straße entgegen und der Fahrer sagt, dass dieses auch eine Sackgasse ist. Also wenden und zurück das ganze. Wir sind schon eine Stunde unterwegs und haben noch keine Strecke geschafft... Schlussendlich finden wir den Weg nach Eu. Ein Parkplatz ist in den schmalen Gassen der Stadt nicht zu finden und somit fahren wir die Kopfsteinstraße rauf bis zur Kathedrale und Schloss. Es lohnt sich, Schloss und Kathedrale sind bis 13:oo Uhr zu besichtigen. Nach der Besichtigung weiter nach Dieppe. Auf dem kommunalen Stellplatz am Hafen ( Quai de la Marne, 76200 Dieppe | N 49°55'48", E 1°05'11") ergattern wir noch eine Stromsteckdose und richten uns ein. Es gibt hier wesentlich weniger Stromanschlüsse als Stellplätze. Auf in den Ort - erst über eine alte eiserne Drehbrücke und dann über eine moderne Hebebrücke. An der Tourist-Info bekommen wir einen Stadtplan und wir lassen uns durch den Ort treiben. Der Ort erschließt sich uns schnell mit seiner Strandpromenade und den verwinkelten Gassen. Über der Stadt die wehrhafte Burg. Auch diese Stadt wurde im Krieg extrem zerstört. Durch das Alte Stadttor kommen wir vom Strand wieder in die Innenstadt. Zum Abschluss unserer Stadttour werden noch regionales Obst und Käse gekauft (Brot haben wir noch). Im Bistro am Hafen noch einen leckeren Rosé und dann zurück zum Fahrzeug. Der Abend klingt gut aus. Freitag, 13.Oktober Wir werden von schreienden Möwen geweckt und zu 09:00h kommt der Bäcker auf den SP. Wir wollen heute die Küste entlang nach 'St.-Valery-en-Caux'.
Die Steine am Strand sind schon etwas Besonderes - - wenn man genau hinschaut... Wir parken, lassen zum Neben-Womo ausreichen Platz und richten uns ein. Die Besichtigung der Stadt mit Wochenmarkt ist eigentlich flott erledigt und mit dem Abendessen im Rucksack kommen wir zu 15:00h wieder zurück zum Womo. Da hat sich doch tatsächlich noch rechts und links je ein Fahrzeug dazwischen gequetscht und wir stehen richtig auf "Kuschelkurs". Im Sommer ist dieser Platz "rappelvoll" und man sollte am frühen Vormittag kommen um noch einen Platz zu ergattern. Wir sind noch einmal zurück in den Ort gegangen und nehmen jetzt den ausgewiesenen Wanderweg rechts am Museum beginnend.
Schmale Wege,
Stiegen und Treppen führen durch den Ort und schlussendlich steht man
oben am Denkmal der gefallenen Soldaten. Von hier hat man eine
fantastische Sicht über den Hafen und die Bucht mit den Kreidefelsen. Der
Abstieg in den Ort ist flott gemacht und nach kurzer Zeit stehen wir
wieder am Womo. Die Flut ist drin und an der Hafenmauer versuchen die
Angler ihr
Glück. Samstag, 14.Oktober Heute führt uns der Weg wieder an der D925, die Küste entlang. Wir umfahren La-Fleur und Le-Havre und wollen nach Honfleur. Die Strecke ist angenehm zu fahren. Wir verlassen die
Strecke D925 und fahren zur Autobahn - Richtung "Pont-Normandie". Die
erste Brücke ist relativ
harmlos. Gut, sie ist ganz schön hoch und lang. Nach der Brückenabfahrt kommt die Mautstelle. Für Fahrzeuge der Klasse 2 sind 6,30 € fällig und weiter geht die Fahrt. Vor mir taucht die Auffahrt zur "Pont Normandie" auf und ich habe enormen Respekt vor Europas höchster/längster Schrägseil Brücke. Das Irrsinnige ist, man sieht nur die Fahrbahnen nach oben und den blauen Himmel. Das Auge hat keinen gewohnten Fixpunkt oder Horizont. Zur Seite gucken kann ich gar nicht, also konzentriere ich mich auf das Tempo und die Drehzahl, mit Blick auf die Fahrbahn. Immer weiter rauf, immer weiter - - hoch konzentriert. Hier mal eine Überfahrt mit dem Wohnmobil von Michaela Gebauer via youtube. Es gibt keinen Seitenwind und wir sind am Scheitelpunkt angekommen, 55 Meter über der Seinemündung und dann geht's runter.
Also einen Gang runter schalten und möglichst sachte abbremsen. Was interessiert mich der LKW hinter mir, dem ich so dicht vor der Schnauze her fahre. Nachsatz: Man kann auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad drüber fahren aber das soll nicht so komfortabel sein. Erst recht nicht bei Seitenwind da keine stabile Abgrenzung zur Fahrbahn existiert. Unten angekommen, die erste Abfahrt raus nach Honfleur. Auf dem Bild sehen wir kein Schloss oder sonstiges edles Gebäude, es ist eine Mülldeponie mit MHKW !!
Dann den kurzen Weg zum SP "Air de Camping-Car" . ( N 49°25'09", E 0°14'30") Der Platz ist mit 240 Stellplätzen ausgewiesen, davon haben ca. 60 eine Stromsteckdose. Ich schätze, dass der Platz jetzt um diese Jahreszeit zu 20-30% überbelegt ist. Wie sieht das hier wohl im Sommer aus?? Der CP hat ab 01.10. geschlossen !! Die Stadt ist wunderschön und absolut sehenswert. Die schmalen Gassen und Straßen mit den historischen Fachwerk-Gebäuden. Der Hafen ist in jedem Stadt-Prospekt zu sehen... Die Stadt-Kirche ist ganz aus Holz
gebaut. Da die Maurer und Bauleute nach dem Krieg sehr viel mit dem
Wiederaufbau zu tun hatten, haben die Schiffs-Zimmerleute die Kirche und
den Glockenturm wieder auf gebaut. Daher auch die Schiffs-Charakteristik. Wir haben allmählich wieder "runde" Füße und gehen zurück zum Womo, sehen aber auch noch Jung-Rentner mit einem ganz dicken Moped... Vor uns auf dem SP steht jetzt ein Fahrzeug mit HH-Kennzeichen und die Leute sitzen mit ihren Sesseln auch draußen auf der Rasenfläche. Es entwickelt sich ein munteres Gespräch mit unseren Nachbarn. Ein angenehmer Abend. Wir können vom SP aus die unübersehbare Brücke sehen. Sonntag, 15.Oktober Heute fahren wir weiter zum CP "Merville-Franceville-Plage" (ACSI = 1380). Der Platz ist angenehm, direkt am Meer und hier bleiben wir zwei Nächte. Wir lieben lange Strandspaziergänge und dieser Sandstrand ist mit seiner enormen Breite optimal. Wir finden im 'Vorbeigehen' exotische Muscheln und seltsame Steine. Das Wetter ist super.
Montag geht's mit den Rädern nach Cabourg. Alleine das Grand-Hotel zeugt von einer Zeit, in der Reisen noch etwas Besonderes und der elitären Gesellschaft vorbehalten war. Auch die Stadthäuser haben eine hier typische Fachwerk-Bauform. Wir meinen, einige Gebäude kann man nicht kaufen, nur erben.
Dienstag, 17.Oktober Unser nächstes Ziel ist "Bayeux". Wir haben Schmutzwasser und den Müll entsorgt und fahren über Landstraßen weiter. Wir kommen durch Dörfer, in denen die Uhr stehen geblieben ist. Die Bauern sind mit ihren schweren Geräten nicht nur auf dem Acker sondern kommen danach auch wieder auf die Straßen. Die Ackerspuren liegen auf der Straße und danach an unserem Wagen - der Wagen sieht aus - mal sehen wo ich ihn waschen kann. Im Ort St.Vigor-le-Grand an der Rue de Magny finden wir, dank genauer Koordinaten, den Stellplatz ohne Umweg. (ACSI-Code = 24262) ( N 49°17'57", W 0°40'30" ) Es geht durch eine Pappelallee, an einem Herrenhaus vorbei zu einem Bauernhof.
Ich hole die Räder aus der Heckgarage und wir fahren 3Km nach Bayeux. Wir können uns am Kirchturm orientieren und 'Centre-Ville' ist einfach zu verstehen... Nachsatz: Zu den Landungsstränden der Soldaten an der Küste ist es von hier auch nicht sehr weit.
Hier ist primär das "Museum de Tapisserie" unser Ziel. Aber (wie immer) erst einmal zur Touristeninformation an der Brücke und einen Stadtplan mit Erklärungen abgeholt. Mit dem Stadtplan in der Hand geht's zum Museum. Hier ist eine 70 Meter lange Leinwand ausgestellt, die fast 1.000 Jahre alt ist. Mit Wollfäden aufgestickt sind die Abfolge und die Schlachten um König Harald und Wilhelm dem Eroberer in England. Wir waren im Jahre 2015 in England / "Battle" bei den Schlachtfeldern in der Nähe von Hastings und haben jetzt ein Gesamtbild. Es ging damals - wie heute - um Macht, Ehre, Intrigen und Ruhm. In der I. Etage des Museum ist die Ausstellung über die damalige Lebensweise und Bautechnik durchaus sehenswert. Das war jetzt Kultur genug und wir schlendern durch diese historische Stadt, vorbei an alten Fachwerkhäusern zur Kathedrale.
Der Weg zurück ist schnell gefunden, es wird frisch, windig und wir sind zu 18:00Uhr wieder auf dem SP am Bauernhof. In der Nacht hat es etwas geregnet und gegen 22:30h kam noch ein Holländer auf den SP aber ansonsten war es ruhig bis ... "Hähne die krähen, soll man bei Zeiten den Hals umdrehen" .. Mittwoch, 18. Oktober Wir sind zu 10:30Uhr fertig zur Abfahrt. Wir entscheiden uns, heute zum "Mont-Saint-Michel" zu fahren. Streckenlänge ca.140Km ohne Autobahn. Der Weg führt uns zuerst nach Balleroy um das Chateau der amerikanischen Verleger-Familie "Forbes" zu sehen. Die wohnen nicht schlecht (im Sommer) und ärmlich ist man auch nicht. Von Oktober bis April Schloss und Museum geschlossen. Weiter geht die Fahrt und nach einiger Zeit dann an der Ampel links ab nach 'Coutances'. Die Stadt stand nicht auf dem Plan, aber warum nicht auch hier mal anhalten und schauen.
Der Ort ist eine Bischofstadt und wir sehen, dass die Kathedrale gut gepflegt ist, aber in Sichtweite eine andere Kirche sehr herunter gekommen ist. Wir gehen über den Marktplatz vor'm Rathaus und beschließen die Fahrt fort zu setzen. Wir erreichen Beauvoir und erkennen die Strecke zum CP "Aux Pommiers" ACSI-Code = 1358. Donnerstag, 19. Oktober Wir nehmen die Räder und fahren zum Mont.
Um diese Jahreszeit ist hier "nix" los und auch der Bus fährt fast leer hin und her. Wir waren am 02.10.2016 hier und empfanden es hier voller. Mit den Erinnerungen des letzten Besuch können wir jetzt viel entspannter dieses gewaltige Monument besichtigen und sehen Dinge, die wir nicht beachtet haben oder noch nicht kennen.
Die Westseite der Mauern (2.Bild) ist von Moos und Flechten überzogen und der Wald steht noch in sattem Grün. Auf dem Rückweg vom Mont im Tabackladen noch Briefmarken gekauft - und dann lockte der Kaffee und die Apfeltarte. Gemüüüütlich haben wirs. Das Wetter schlägt um, es wird nass, Nieselregen, kalt und gegen Abend beginnt es zu regnen. Freitag, 20. Oktober Wir verabschieden uns am CP und fahren Richtung Le Mans. Da unsere Tochter schwanger ist und wir mit allem rechnen bekommen wir eine bedeutungsschwere Nachricht vom Ehemann. Mhh - helfen können wir ehe nicht, also fahren wir weiter nach Le Mans. Auf der Fahrt entscheiden wir uns, einem Abstecher nach " Fougères" zu machen. Das war gut, denn so haben wir auch diesen historischen Ort kennen gelernt - aber schau selber...
Die alte Burganlage mit der Mühle mit 4 (Vier) Mühlrädern in Funktion..
Die Rückseite eines viel beachteten Fachwerkhaus und dann die Straßenfront.. Es lohnt, einfach durch das historische Viertel oder durch die 'Oberstadt' zu schlendern.
Dann geht die Fahrt um 15:30h weiter nach Le Mans. Wir fahren das kurze Stück Autobahn und hängen unseren Gedanken nach, die bei unserer Tochter in Köln sind. Am Kreisverkehr die Zweite Abfahrt und dann zum CP Camping Le Pont Romain in 72530 / Yvré-l'Evêque. ( N 48°1'8" O 0°16'46") Beim Abendspaziergang entdecken wir mehrere Kastanienbäume und darunter im kurzen Gras die Maronen. Fix eine Tasche und Handschuhe aus dem Womo geholt und die Kastanien ohne stacheliger Schale eingesammelt. Zu 20:00 Uhr erhalten wir die freudige Nachricht: "Ihr tragt ab sofort den Ehrentitel Opa & Oma". Die Nacht war für uns beide sehr unruhig, wir hatten beide sehr viel Kopfsalat... Samstag, 21. Oktober Den Ort Le Mans ersparen wir uns und fahren zu 11:00Uhr weiter nach Chartres. Das Wetter ist gut und die Fahrt ist angenehm zügig. Unterwegs tanken wir am Tankautomat für 1,174 / Liter. Ansonsten liegt der Preis in FR bei 1,204 - 1,239 / Liter Gazolle. Wegen der hügeligen Lage ist die Kathedrale von Chartres weithin sichtbar. Wir finden den CP in Chartres zügig und müssen vor der Rezeption noch bis bis 14:00Uhr warten. Hier scheint es stärker geregnet zu haben, denn die Rasenflächen sind mit Blättern übersäht und die Wege sind aufgeweicht. Wir finden einen standfesten Platz, suchen den Stadtplan von vor 3 Jahren heraus und machen uns auf in den Ort. Am CP direkt links heraus, den schmalen Fußweg, am Gewässer entlang und dann noch zwei Straßen und man ist im Ort. Hier hängt auch schon die Weihnachtsbeleuchtung.
Wir kommen in die Kathedrale und die Orgel spielt. Das sind unvergessliche Momente. Die Kathedrale wurde im Inneren renoviert und erstrahlt wieder im neuen Glanz. Vor drei Jahren war der Kirchenraum noch eingerüstet und mit Schutzplanen zu gehängt. Wenn man das filigrane Maßwerk und die Figuren sieht und wie alles gesäubert wurde ist man (zu mindest ich) begeistert. Wir schlendern noch durch den Ort und sehen jetzt Dinge die wir damals einfach übersehen haben. Auf dem Marktplatz finden wir ein Straßencafé und lassen uns mit einem großen Kaffee Crema verwöhnen. Auch in manchem Geschäft werden wir fündig und könnten zusätzlich - - ach vergiss es, wir können nicht alles mitnehmen. Sonntag, 22. Oktober Wir haben uns beim Frühstück entschieden: "Wir brechen die geplante Tour ab und fahren direkt durch nach Köln". Mit mautpflichtigen Autobahnen sollten wir in 6,5 - 7 Stunden da sein. Also von hier ca. 80 Km bis Paris, dort über die (Boulevard Périphérique ) auf die A1. Dann nach Belgien - Richtung Aachen und dann Köln.
Auf dem Boulevard Périphérique, die überwiegend drei und mehrspurig verläuft, wechselt plötzlich die Fahrzeuge von der rechten in die mittlere Spur. Es ist Sonntag und der Verkehr fließt doch eigentlich ganz zügig. Was wird das denn jetzt? Auf der rechten Spur auf einer Brücke steht ein PKW mit Warnblinkanlage, der Beifahrer steht am Brückengeländer und pieselt an den Randstein dass sich das Rinnsal zwischen seinen Schuhen auf die Fahrbahn ergießt. Es waren für mich nur Sekunden-Bruchteile, aber das Bild hat sich eingeprägt. Nach ca. 30,- EUR Maut erreichen wir Belgien und dann hat uns auch bald Deutschland wieder. Die "Wolkenfabrik" an der A4 bei Aachen taucht auf und zu 18:15h sind wir am Krankenhaus in Köln / Weyental. Am Krankenhaus-Parkplatz steht kein Schild, dass Womo's hier nicht parken dürfen. Also fahre ich durch die Schranke und dann langsam und vorsichtig ganz eng rechts herum. Das ist der Schranke wohl zu langsam und sie senkt sich wieder mit einem vernehmbaren Plopp / Plong. Ich bin aber noch nicht ganz durch, fahre aber ohne Schäden weiter und stelle unser Fahrzeug ab. Nach dem Besuch beim Nachwuchs stehen wir für einige Nächte auf dem Womo-Hafen in Köln. Alles Weitere aus Köln wird hier nicht veröffentlicht (;-). Nur so viel, da wir eigentlich noch nach Versailles oder und Paris wollten, haben wir wieder Pläne für 2018. Es ist einfach wichtig, mehr Pläne als Erinnerungen zu haben.
========================================== Version: 28.10.2017 18:52
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