Heijo & Barbara's Mobilreisen

Florenz Bozen England-Fähre

Wir können

nicht verhindern,

dass wir älter werden,

aber wir können verhindern,

dass wir uns dabei langweilen.

 (unsere Heckbeschriftung)

 

 

 Freitag, 8. März 2013 Tacho: 570 Km

Wir sind zur "Jungfernfahrt" mit unserem Reisemobil auf dem Weg Richtung Niederrhein.  Das Textilmuseum in Bocholt wird besichtigt und dann zur Ersten Nacht in Rees. Der Stellplatz am Hallenbad war mit einem Clubtreffen halb belegt, so dass wir uns auch gut einrichten konnten. Strom angeschlossen, Kaffeemaschine funktioniert auch, wir hatten das berühmte Rundum-Grinsen denn uns ging es gut. Dann das Mobiltelefon in die Ladestation gesteckt, aber es war nur ein permanentes Knacken und Blinken sichtbar. Jetzt war Ursachenforschung angesagt. Die Sicherungen des Bordstromkreis war Ok, also kann es nur die Sicherung in der Kabeltrommel sein. Bei der Kontrolle sah ich, dass die Kabeltrommel mit den Steckern nach oben Randvoll Wasser war. Jetzt wurde mir meine Nachlässigkeit bewusst, ich hatte die Strangsperre des Boiler nach der Winterpause nicht geschlossen und die Kabeltrommel exakt darunter stehen. Stecker aus der Stromsäule, alles zum Trocknen ausgeputzt und offen in das Fahrzeug gelegt. Wir gehen jetzt erst einmal in den Ort, essen Pizza (lecker und preiswert) und dann soll es wohl funktionieren. Anschließend alles wieder angeschlossen - tuts... In der ersten Nacht im Reisemobil haben wir so gut geschlafen, dass wir den Regen nicht bemerkt haben.  

9. März 2013

Ich habe im Ort Brötchen geholt und Barbara hat Kaffe gemacht und so wurde bei Vogelgezwitscher gefrühstückt. Welt was kannst du schön sein, auch wenn es kalt ist.  Dann haben wir alles zur Weiterfahrt nach Köln vorbereitet, so dass wir zu 10:00h auf der Straße waren.     Stellplatz = 5,- EUR  | Strom = 1 EUR                                                   In Köln waren wir auf dem "Reisemobilhafen" am Rhein. Die Auslastung lag bei 90% so dass wir noch einen Platz in der hinteren Reihe fanden.  Nach einem Fußweg in die City haben wir uns mit unserer Tochter und ihrem Steffen getroffen.  Nach der üblichen Stadtbesichtigung und gemütlichem klönen sind wir zurück zum Stellplatz. Im Fahrzeug mussten wir feststellen, dass die Heizung nicht funktioniert. Diverse Versuche, die Heizung in Gang zu bringen schlugen fehl, so dass wir beschlossen, diese Nacht in Köln zu bleiben und morgen (Sonntag) nach Kempen zu fahren. Dort ist ein Stellplatz mit Gasflaschentausch.  Die Nacht haben wir gut geschlafen. 

10. März 2013

Morgens zeigte das Thermometer Außen 5 C  und Innen 9 C an.   Stellplatz = 10,- EUR  | Strom = 1 EUR  | VE=Kostenlos  Der Platz in Kempen war nicht erfolgreich, denn die Platzaufsicht ist nur von 18:00 bis 22:00 h anwesend. Also weiter zum Campingplatz "Kerstgenshof" in Sonsbeck / Labeck.  Hier konnten wir unseren Stellplatz aussuchen, denn es war nichts los. Dann sofort die Gasflasche ausgetauscht und die Dame an der Rezeption sagt beiläufig: "Es kann mal passieren, dass die Verschraubung nicht ganz dicht ist und über Winter das Gas entweicht, aber jetzt sollte es funktionieren. Vergessen sie nicht, den  roten Knopf der Gassicherung zu drücken, das wird gerne mal vergessen".  Auuu Mist - wie Recht sie hatte - das war mein Fehler.  Jetzt flott die Gasflasche in den Gaskasten, Verschraubung aufgedreht, den Weißen Knopf gedrückt und es war das berühmte "pfft" zu hören.  Im Nu wurde es im Inneren unseres Reisemobil muckelig warm.  Wir hatten uns entschieden, hier in dieser absoluten Ruhe und Stille zu bleiben. Die Bordeigene Dusche wurde von uns beiden ausprobiert und für gut befunden. Ok, ist nicht so geräumig wie zu Hause, aber es funktioniert alle bestens.  Nach einer Tasse Tee haben wir uns dann offiziell angemeldet und haben ganz viel Informationen bekommen. Das neue Sanitärgebäude ist noch im Bau, soll aber zur Saison fertig werden.  Das erste mal selber gekocht - Ups ein kleiner Salzstreuer ist einfach zu wenig, also gehört das auf die "ToDo-Liste".   Das Wetter ist nicht optimal, es hat draußen 1,5 Grad aber trocken. Nach einem schönen Gang durch die Gegend und einem Glas Rotwein am Abend sehen wir auf WDR3 die Sendung "Wunderschön - Der Niederrhein".  Danach fallen wir zu 22:30h müde in die Betten. 

11. März 2013

Aufgestanden um 09:30h - welch ein Luxus. Es hatte in der Nacht ganz leicht geschneit, trotzdem hat die Sonne uns zum Frühstück beehrt. Nach einem kleinen Spaziergang haben wir in der Rezeption abgerechnet. Stellplatz =  11,74 EUR  incl. Strom  | 2,9 KW - Verbrauch.   Wir kommen bestimmt wieder - keine Frage.  Um 11:55h waren wir auf der Straße, damit wir zügig nach Hause kommen. Der Wetterbericht für die nächsten Tage sagt nichts Gutes voraus und wir haben Sommerreifen.   

Verbrauch: 10,3 Ltr  beim Preis: 1,379   Tacho: 1188 Km

Fazit der Tour: Es war toll, wir haben viel gesehen, die "ToDo-Liste" ist lang und wir sind lernfähig.