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Heijo & Barbara's Mobilreisen |
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Wir
können nicht
verhindern, dass
wir älter werden, aber
wir können verhindern, dass wir uns dabei langweilen. (unsere
Heckbeschriftung)
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Geplante Reise im Sept. / Oktober 2018 " Frankreich / Spanien". Freitag, 28. September - 11:30 fahren wir vom Hof. Bei Tacho-Km 77.735 geht's los. Der Dieseltank ist halbvoll. Das sollte bis Luxemburg reichen. Dieslpreis hier 1,299€. Da die Auffahrt auf die A1 bei Greven nicht genutzt werden kann fahren wir über Steinfurt -da mussten wir noch fix was erledigen- über die B54 / A31 / A2-A3 / A46 / A57 nach Köln. Die Fahrt verläuft auch am Freitag zügig und wir sind flott in Köln. In der Nähe der Kinder stehen wir frei auf einer kleinen / ruhigen Fläche. Samstag, 17°C, strahlender Sonnenschein. Wir verlassen Köln über die A1 Richtung Luxemburg. In Wasserbillig tanken wir voll für 1.153€. Dann geht's weiter nach FR - Nancy. Wir erreichen den Stellplatz am Sportboot-Hafen.
Autsch - der Platz ist voll. Aber der sehr freundliche Hafenmeister weist uns einen letzten Platz zu und wir dürfen in der Mitte stehen. Ich frage den Niederländischen Nachbarn, wann er gedenkt am Sonntag zu fahren. Er winkt ab "erst zum späten Nachmittag". Also ist alles Ok und wir behindern niemanden.
Wir zahlen 16,-€ für die Nacht mit Strom / Wasser und VE. Also wird die Stadt erkundet und wir sind überrascht, wie schön der zentrale Platz genutzt wird.
Die japanische Gesellschaft hat einen sehr großen Schaugarten hergerichtet. Nicht nur Pflanzen sondern auch typisch japanische Skulpturen stehen im Garten. Es wird zu 19:30h dunkel und wir machen uns auf den Heimweg zum Womo. Eine Kleinigkeit zu Abend und dann Füße hoch mit einer kühlen Erfrischung. Heizung läuft... Gute Nacht
Sonntag, 30 Sept. Wir haben gut auf diesem -relativ- ruhigen SP geschlafen. Es ist eben ein Platz in der Stadt. Nach dem ausgiebigen Frühstück noch eben zur VE und dann auf Richtung Dijon. Unterwegs kommen wir durch eine Region, die uns irgendwie bekannt vorkommt. Oder haben wir eine ähnliche Strecke schon einmal gefahren. Dann erscheint in der Ferne eine große Burg auf einem Hügel. Im Gegenlicht sieht das seltsam / bekannt aus.
Wir kommen näher und fahren auf eine Stadtmauer zu und oben sehen wir die mächtige Burg... Häää - nee - das ist Langres - hier waren wir schon. Damals war es eine spontane Idee, hier auf den SP die Nacht zu verbringen. Heute halten wir hier nicht sondern setzen die Fahrt fort. Gegen 13.30h stehen wir vorm CP "Camping du Lac Kir".
Wir haben uns eingerichtet und die Sonne scheint wunderbar mit satten 25°C. Die Räder ausgeladen und dann 2 Km am Fluss entlang in die Stadt. Die Besichtigung ist absolut sehenswert denn die Innenstadt besteht größtenteils aus sehr gepflegten historischen Häusern. Das typische Symbol von Dijon ist -natürlich- Senf und das Wappentier, die Eule. Über den Pfad mit Eulensymbolen lässt sich die Stadt erkunden.
Kurz vor Dunkelheit sind wir wieder am CP. Noch ne Runde mit den Nachbarn aus PI quatschen und dann zu Abend essen. Heute bin ich dran mit spülen... Beide Räder müssen an den Strom, der Akku ist fast leer. Wir liegen zu 23h in den Federn und schlafen bis 9h am Montag. Uuups - jetzt wird's aber Zeit. Duschen - anziehen und das vorbestellte Baguette abholen. Nachdem alles wieder eingeräumt ist, Frischwasser nachgefüllt und die Tassen gespült sind machen wir uns um 11h auf zum nächsten Ziel. Burges - 55 Km Autobahn und dann über die schnurgerade N151 "und hinterm Horizont geht's weiter...".
Das läuft gut und somit erreichen wir nach einigen "eleganten" Ortsdurchfahrten auch das Etappenziel recht zügig.
Der angesteuerte Stellplatz war nicht nutzbar wegen Bauarbeiten und man hatte einen Teilbereich des allgemeinen PKW-Parkplatz als SP ausgewiesen. Nee - lieber nicht. Also das kurze Stück zum CP "Robinson" . Ist ja auch nur 10 Min. von der schönen historischen Stadt entfernt. An der Tankstelle unmittelbar vorm CP - Diesel für 1,485€ zuhause liegt der Preis bei 1,299€.
Montag, 01. Oktober Zu 10:30h fahren wir weiter. Unser heutiges Ziel ist "Abbey Royale de Fontevraud" in der Nähe von Tours. Als echter britischer Royalist sollte man den Ort besucht haben. Letzte Ruhestätte von "Elionor de Aqitaine mit König Heinrich II." und ihrem Sohn "Richard Löwenherz mit seiner Gemahlin" aus dem Jahre 1162.
"Richard Löwenherz mit seiner Gemahlin"
Wir bleiben aber nicht auf dem SP des Ortes sondern fahren das kurze Stück nach "Saumur". Der CP "Flower Camping L'lle Offard" liegt auf einer Insel in der Loire und ist sehr gut ausgestattet.
Der Preisunterschied zum vorgelagerten SP (Strom & Wasser) ist minimal. Wir bleiben 2 Nächte - bis Donnerstag.
Donnerstag, 04. Oktober Zu 10:30h kommen wir endlich vom Platz. Wir haben "mal wieder" zu lange geschlafen. Duschen - Frühstück - das dauert seine Zeit. Alles verstauen und die E-Bikes sind auch wieder aufgeladen. Die Strecke nach La Rochelle ist gut zu fahren und wir gönnen uns auch ca. 30Km MautStrecke für 3,80€.
Wir kommen in Aytre zum CP "Les Sables". Der Platz schließt am 20.10. und somit ist auch hier schon die Ruhe eingekehrt. Heute legen wir uns in die Sonne und dann noch einen längeren Strand-Spaziergang.
Morgen fahren wir mit den Rädern nach La Rochelle. Der Radweg ist 7 Km und führt fast immer am Wasser / Strand entlang.
Unser Segelboot liegt "Sektor K / Brücke 44 / Liegeplatz 166... Uns gegenüber auf den CP steht ein Womo mit Anhänger und darauf ein wunderschöner 2CV - Chalston. Er steigt ein, schließt die Tür und startet den Motor. Ja - das ist der typische Sound. Sie steigt ein, schließt die Beifahrertür und das Klappfenster auf der Fahrerseite schwingt noch einmal auf, klapp - zu. Ja - so waren sie - die alten Kisten.
Wir fahren am Freitag weiter nach Bordeaux zum CP "Le Village du Lac"... Zu 15:15h nehmen wir den Bus = Linie 37 und danach die Straßenbahn = Linie C. Uii - die Stadt erschlägt uns und wir müssen uns an die Menschen - Menschen - Menschen gewöhnen. Wir bemerken später, dass es wesentlich bewölkter wird und entschließen zu 18:00h zur Rückfahrt. Mhh wären wir doch 10 Minuten schneller mit unserem Entschluss gewesen. Es beginnt zu regnen und wir haben keinen Schirm oder Jacke dabei. Also im Laufschritt zur Linie C und dann zurück... ------ Wir fahren am Freitag weiter nach Bordeaux zum CP "Le Village du Lac"...
Zu 15:15h nehmen wir den Bus = Linie 37 und danach die Straßenbahn = Linie C. Uii - die Stadt erschlägt uns und wir müssen uns an die Menschen - Menschen - Menschen gewöhnen. Wir bemerken später, dass es wesentlich bewölkter wird und beschließen zu 18:00h die Rückfahrt. Mhh wären wir doch 10 Minuten schneller mit unserem Entschluss gewesen. Es beginnt zu regnen und wir haben keinen Schirm oder Jacke dabei. Also im Laufschritt zur Linie C und dann zurück... Die Bus / Straßenbahn - Verbindung (2,90 €) vom und zum CP ist gut. Und wenn man den Bus verpasst oder laufen möchte, ist man ca.15 Min. unterwegs. (wir habens ausprobiert)
Auf dem großen See gib's nicht nur schnatternde Enten... Aber keine Angst, dass sind reine Vegetarier. Wir beschließen am Sonntag, noch einmal in die Stadt zu fahren. Erst zum Sonntagsflohmarkt und dann zu den Markthallen. Obst / Gemüse / Fleisch und Fisch in allen Variationen. Auf dem Flohmarkt ist bei dem Wetter nichts ansprechendes, es ist einfach nur nass.
Wir laufen durch das Tor "Aquitanien und dann zur Straße "Saint-Chaterine". Auch am Sonntag haben die Geschäfte geöffnet aber es ist längst nicht so voll wie gestern. Mein Regenschirm verliert die Speichen und die Spannung und landet kopfüber im Mülleimer. Wir finden ein kleines Bistro in der Nähe des Theater und nehmen eine Kleinigkeit zu uns. Natürlich gehört auch ein Glas kühler Bordeaux dazu... Montag, 08.Oktober. Wir verlassen diesen "nassen" Ort und fahren Richtung "Cognac".
Der ausgewiesene SP GPS-Daten : N 45.69871, W 0.33288 N 45°41'55", W 0°19'58" direkt am Fluss und im Ort ist schnell gefunden. Gegenüber auf dem Gebäude weht die riesen Fahne von "Hennessy". Auf dem Bild sind die Öffnungszeiten des "Werkverkauf" zu erkennen. Wir haben nicht gewusst, das hier im Ort das Stammhaus ist.
Vom SP aus überqueren wir die Brücke und erkunden den Ort. Auch das alte Stadttor ist imposant. Aber Montagmittag ist auch dieser ort ausgestorben, wir treffen kaum Menschen an. Vor dem Museum stehen riesige Feigenbäume. Die Früchte sind reif und ich muss mich strecken und einige Äste herunter biegen - es lohnt sich - wir haben den Stoffbeutel halb voll. Mhh lecker.
Jetzt noch der Einkauf bei Hennessy im Werksverkauf.
Das Fläschchen Cognac ist für ganz spezielle Gäste - der Preis 25T € - aber dafür gibt's auch einen Liter... PS Unser Einkauf wird nicht erwähnt. Die wertvolle Fracht (unserem Geldbeutel entsprechend) wird anschließend in der Heckgarage verstaut und wir fahren weiter nach
Der Platz liegt 6 Km außerhalb der Stadt innerhalb eines Sport und Naherholungsgebiet. Wir entscheiden uns für den SP vor dem CP für kleines Geld. Wir sind ja auf der Durchreise. Also die Räder raus und dann geht's immer am Fluss entlang, an Seen vorbei durch einen Waldweg. Rechtes Bild ist die ehemalige Zufahrt zu einem schmiedeeisernen Tor ganz in der Ferne...
Schließlich überqueren wir den Fluss über eine Fußgängerbrücke und fahren herauf in die Stadt. Sie liegt oben auf einem Berg und es ist für unsere Räder eine Herausforderung. Oben erwarten uns wunderschöne Stadthäuser, das alte Rathaus mit dem Turm aus dem 12.-Jahrundert und die Katedrale. Mittelalter pur.
Von der Stadtmauer hier oben hat man einen fantastischen Blick in die Ebene und die Region. Zu 18:45h machen wir uns auf den Rückweg und die Fahrradbremsen quietschen schließlich bei der Abfahrt. Wir orientieren uns wieder an der Brücke über den Fluss, dem Waldweg und dem See. Es ist 19:10h als wir am Tor zum SP ankommen - ZU - geschlossen ab 19:00h. "Hast du den Code für die Tür dabei?" Nöö. Ja und jetzt ? - das gelände ist umzäunt damit kein unbefugter ohne Code herein kann. Mist - Barbara sagt: "ich kletter über das Tor". Ja und die Überwachungskamera ? Da sehen wir im Dämmerlicht, wie ein Womofahrer zu seinem Fahrzeug geht. Wir machen uns lauthals bemerkbar und schlussendlich können wir mit seinem Zugangacode auf den SP. Ein dickes "Danke" an den Retter und dann aber flott auf's Klo ... Das mit dem Code passiert uns nicht noch einmal. Sofort ein Bild mit dem Handy und die Sache ist gesichert. Man lernt nie aus. Dienstag, 09. Oktober Wir machen uns auf den Weg nach Amboise an der Loire. Die N10 lässt sich gut fahren und die wunderschöne herbstliche Landschaft zieht an uns vorbei. Das sind die Gebäude von "Futurama".
In Amboise sind die alten Straßen sehr eng und der ausgewiesene SP wird von Reisebussen genutzt. Keine Change, das wird hier nichts. Also wieder durch den Ort, über die Loire-Brücke und dann auf die Halbinsel im Fluss. Der CP-Amboise ist seit Sonntag geschlossen und wir stellen uns zu den anderen 4 Fahrzeugen auf den Parkstreifen vor der CP-Ausfahrt. Wir könnten auch für 12,- € (incl. VE / Strom / Wasser) auf den ausgewiesenen SP fahren, aber hier haben wir direkte Sicht über die Loire auf das Schloß. Ist doch prima hier, bei der Aussicht...
Wir beschließen, direkt in die Stadt zu gehen und dann rauf zur Besichtigung des "Chateau Royal D'Amboise". Tarif für uns (2 x 9,70 €) Das Schloss wurde im laufe der Zeit teilweise geschleift, aber was noch da ist, ist gewaltig. Wir schlendern durch die Außenanlagen und kommen dann in's Innere.
Im Schloss ist ein italienisches Filmteam bei der Arbeit. Wegen der historischen Kostüme muss es sich um Filmaufnahmen zu "Leonardo da Vinci" handeln. Der ist ja hier in der "Hubertus Kapelle" auf dem Schloss beigesetzt.
Ok - die drei Burgfräulein sind nicht mehr ganz jung und der Narr pfeift aus dem letzten Loch aber ansonsten ...
Die Aussicht von hier oben vom Schloss - gigantisch. Unsere Empfehlung: Fahr hin !!
Wieder am Fahrzeug angekommen haben wir neue Nachbarn. Wir kommen in's Gespräch und erfahren beim Glas Wein, sie kommen aus Pinneberg, sind auf dem Weg nach Marocco und wollen zu Ostern wieder zurück sein. Es ist ein netter Abend mit anregenden Gesprächen vorm Womo. Mittwoch, 10.Oktober Unsere netten Nachbarn verabschieden sich mit den besten Wünschen und wir machen uns auch zu 10:30h auf den Weg nach Paris. Mautpflichtige Autobahnen vermeiden wir. Das kleine Torhaus (rechts) befindet sich kurz vor dem CP.
Der "Camping-Paris" liegt direkt an der Seine an des Boise de Bologne und durchaus zentral. Wenn man an der Reception fragt, kann man auch einen Platz am Fluss bekommen. Da ist es wesentlich ruhiger als in der Nähe der Straße.
Allerdings "lungern" in den Bäumen kleine grüne Papageien herum und die scheißen erbärmlich. Also - was willst du? Wir haben uns eingerichtet, es ist angenehm warm in der Sonne und wir gehen noch einen kurzen Gang über die Brücke in den Stadtteil "Surennes". Kleine Geschäfte, Hochhäuser und ruhige Plätze und eine Fromagerie. Ich kann nicht vorbeigehen und kaufe ein Stück Käse - 18 Monate alt. Anschließend am Fahrzeug die Füße hoch, ein kleines Baguette - Rotwein und der Käse - mhh - lecker. Am Donnerstag / Freitag erobern wir Paris... Mit dem Bus 244 (zu Fuß vom CP flott zu erreichen) zum "Porte Maillot" und dann mit ... oder mit ....
Und dann sehe ich noch vier junge Damen in der Gewichtsklasse "zwischen Polizei und Feuerwehr"...
Wir wollten eigentlich bis zum 28.Oktober unterwegs sein, hatten uns aber bereits in Bordeaux von unserer Planung verabschiedet. Am Samstag werden wir unsere Herbst-Tour beenden. Es liegen erhebliche Gründe vor, die nichts mit uns direkt zu Tun haben. Wir starten zu 10:30h und fahren die gesamte Strecke mit kurzer Pause in Belgien und längerer Pause bei Lindt in Aachen. Dort können wir auch wieder zu gewohnten Dieselpreisen tanken. Wir sind zu 20:15h wieder zu Hause.
Farzit dieser Reise: Wir haben in kurzer Zeit viel erlebt. Haben spontan neue Ziele und Orte angefahren. Haben aber auch lange geplante (persöhnliche) Ziele besucht.nNette Menschen getroffen und wertvolle Tipps erhalten. Jetzt können wir für 2019 planen... mal sehen. Diesel kostete bei uns 1,299€ - - - in Luxemburg 1,155 - - - in FR zwischen 1,485 bei SuperU und 1,649 in der nähe der Autobahn A1 Wir haben einen Durchschnittverbrauch von 9,1 L/100
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Version: 05.10.2018 - 18:17
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